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25.04.1997 - 

Erst jede zehnte Firma hat die Programmanalyse hinter sich

Jahr 2000 - Horrorszenarien schaffen Problembewußtsein

Der Übergang in das Jahr 2000 mag für viele Unternehmen ein Problem sein - für Software- und Serviceanbieter ist er in erster Linie ein Geschäft. So auch für die amerikanische Tochtergesellschaft des französischen Servicekonzerns Cap Gemini, die jetzt auf einer Konferenz ihre Klientel mit neuesten Marktforschungsergebnissen aufzurütteln versuchte.

Insgesamt 112 IT-Chefs aus Top-500-Unternehmen in den USA gaben demnach mehrheitlich zu Protokoll, sie hätten eine Task-force für die Umstellung einberufen (85 Prozent), seien aber mit der Detailanalyse noch nicht fertig geworden. Forschungsdirektor Bruce Hall von der Gartner Group drängte darauf, unverzüglich mit der Umstellung der absolut unternehmenskritischen Systeme zu beginnen - auch wenn die Analyse noch nicht abgeschlossen ist.

In den meisten Unternehmen machten 20 Prozent der Geschäftsprozesse rund 80 Prozent des gesamten Umsatzes aus. Es gelte daher, die Anwendungen zu identifizieren, die für die Aufrechterhaltung des Geschäfts essentiell seien.

Der Gartner-Analyst registriert einen "sehr hohen Grad an Frustration" unter Mitarbeitern in Jahr-2000-Projekten. IT-Manager, die mit Schätzungen über die anzupassenden Mengen an Programmcode in das Büro des Vorgesetzten marschierten, fänden kaum Gehör. Den Managern müsse man Horrorszenarien detailliert beschreiben, um sie über die verheerenden Folgen einer versäumten oder fehlerhaften Umstellung zu informieren.

Laut Umfrage holen 84 Prozent der Befragten einen externen Anbieter ins Unternehmen, der ihnen bei der Umstellung helfen soll. Es sei für die eigenen Mitarbeiter leichter, die Umstellungstools eines Anbieters zu verstehen, als das Problem per Outsourcing auszulagern und den Dienstleister vor die Aufgabe zu stellen, die gesamte Anwendungsstruktur des Kunden zu begreifen.

Je weiter dieUmstellung voranschreitet, desto mehr Ressourcen werden benötigt. Laut Erhebung verschlingt die Datumsumstellung derzeit 20 Prozent oder weniger vom gesamten IT-Budget. Dieser Anteil werde binnen der nächsten drei Jahre auf bis zu 40 Prozent ansteigen (siehe auch Schwerpunkt, Seite 49).