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06.05.1983

Japan exportierte im Januar Kommunikationsausrüstungsgüter für 33,4 Milliarden Yen und damit fünf Prozent mehr als im gleichen Vorjahresmonat. Die Importe dieser Produkte gingen um 51 Prozent auf 1,9 Milliarden Yen zurück, teilt der betreffende Industrie

Japan exportierte im Januar Kommunikationsausrüstungsgüter für 33,4 Milliarden Yen und damit fünf Prozent mehr als im gleichen Vorjahresmonat. Die Importe dieser Produkte gingen um 51 Prozent auf 1,9 Milliarden Yen zurück, teilt der betreffende Industrieverband weiter mit. Im Betriebsmonat lagen die Exporte von Gütern der drahtgebundenen Kommunikation um 32,5 Prozent über Vorjahresniveau, im Bereich drahtlose Kommunikation wurde dagegen ein Rückgang um 10,9 Prozent verzeichnet. Während sich die gesamten Lieferungen in den asiatischen und pazifischen Raum sprunghaft erhöhten, gingen die in den Nahen Osten, nach Lateinamerika, Afrika und in den Ostblock zurück.

Mit der Vermarktung ihrer elektronischen Schreibmaschine "Canon AP 300" in den USA will die Canon Inc. noch in diesem Monat beginnen. Die Maschine soll 795 Dollar kosten und ist mit einem Zeilendisplay für 15 Buchstaben und einem einfachen Fehlerkorrektursystem ausgestattet, teilt Cannon weiter mit.

Eine Fachausstellung für elektronische Datenverarbeitung veranstaltet die New Zealand Computer Society vom 14. bis 16. September 1983 in Wellington. Zugleich hält die Gesellschaft ihre im zweijährigen Rhythmus stattfindende Konferenz ab.

Die Rockwell International Corporation gab die Erweiterung der Produktionskapazitäten des Halbleiterwerkes in Newport Beach, Kalifornien, durch Ankauf von Fertigungsanlagen im Wert von 15 Millionen US-Dollar bekannt. Durch diesen Schritt wird die Electronic Devices Division eigenen Angaben zufolge die Produktionserfordernisse für den kürzlich angekündigten CMOS-Mikroprozessor, die E²PROMs, die NMOS-Einchipmikrocomputer und weitere neue Erzeugnisse abdecken können.

Japan soll sich an einem 15-Jahre-Entwicklungsprogramm für die chinesische Softwareindustrie beteiligen. Entsprechende Vorschläge hat eine chinesische Wirtschaftsdelegation der japanischen Software Industry Association unterbreitet, berichtet die japanische Presse. Der Verband will im Juni eine Expertengruppe nach China schicken und hat sich bereiterklärt, chinesische Fachleute auszubilden.

Bildinformationssysteme sind anspruchsvolle Technologie und gewinnen immer mehr praktische und wirtschaftliche Bedeutung. Wie Bundesforschungsminister Heinz Riesenhuber in Bonn erklärte, ist die Qualitätskontrolle in der industriellen Produktion und medizinischen Diagnostik beispielhaft für diese Entwicklung. Erste Zwischenergebnisse von Projekten zur Bildverarbeitung, die vom Forschungsministerium gefordert werden, zeigten vielversprechende Ansätze, meinte Riesenhuber. Der Vorteil von optischen Verfahren der Qualitätskontrolle gegenüber der Sichtprüfung durch den Menschen bestehe in ihrer Zuverlässigkeit und darin, daß hohe Geschwindigkeiten erreicht werden könnten.

Durch Versetzungen von in den IBM-Spionagefall verwickelten Mitarbeitern will Hitachi Ltd. offensichtlich zur Bereinigung des Konfliktes beitragen. Das ist die Meinung von Beobachtern in Tokio. So wurde Yasuki Hatano, der Direktor der Hitachi-Computergruppe versetzt und nun Direktor ohne Geschäftsbereich. Ebenfalls innerhalb des Unternehmens versetzt wurden die Ingenieure, die vom FBI verhaftet worden waren.

Die indische Eisenbahn wird voraussichtlich das für die lokalen Verhältnisse modifizierte Rechnersystem Total Operations Processing System (TOPS) der britischen und kanadischen Eisenbahnen übernehmen. Die Verträge müssen jedoch noch mit den Experten von British Rail ausgehandelt werden, berichtet die Bundesstelle für Außenhandelsinformationen (BfAI), Köln.

ComputerLand schickt sich an, den deutschen Markt zu erobern. Nach Geschäftsgründung in Bonn, Köln und München ist das US-Unternehmen (Stammsitz in Hayward/Kalifornien) seit April 1983 auch in Frankfurt vertreten. Erklärtes Ziel von ComputerLand ist es, bis Ende 1983 in rund 20 deutschen Städten Verkaufs- und Beratungsniederlassungen zu eröffnen.

Die UdSSR beschafft sich 70 Prozent Ihrer Informationen über Spitzentechnologie illegal. Diesen Vorwurf erhebt die japanische Zeitung Nihon Keizai unter Berufung auf vertrauliche Unterlagen der Regierung. Allein in Tokio sollen angeblich 30 Mitarbeiter für Moskau Informationen über neue technologische Erkenntnisse zusammentragen, die für militärische Zwecke verwendet werden könnten.

Eine neue Warengliederung für die Electronica 1984 hat der Fachbeirat verabschiedet. Die Unterteilung des Angebots in sechs Sektionen soll die Übersichtlichkeit erhöhen und als Basis für eine fachlich klare Hallenzuordnung dienen, teilt der Messeveranstalter mit. Die mit der Neuordnung verbundenen Planungsarbeiten erfordern einen frühzeitigen Anmeldeschluß, der auf den 30. November 1983 festgelegt wurde, war von der Messegesellschaft weiter zu erfahren.

Gesenkt hat die Atari Elektronik Vertriebsgesellschaft mbH (Hamburg) die empfohlenen Verkaufspreise für ihre Personal Computer. Nach einer Mitteilung des Unternehmens wird der Atari 400 mit 16 KB Speicher jetzt für 695 statt 995 Mark, der Atari 800 mit 48 KB für 1395 statt 1995 Mark und die Diskettenstation 810 für 999 Mark (um 1500) Mark angeboten.

Die Siemens AG meldet sich mit einem Paukenschlag zurück auf den französischen Markt. Data SA, eine Tochtergesellschaft des Münchner Elektrokonzerns, berichtet für das Geschäftsjahr 1982 einen Umsatzanstieg um 160 Prozent auf 90,1 Millionen französische Francs. Firmenangaben zufolge sind inzwischen 40 Anlagen vom Typ 7.500 und 7.700 sowie vier Fujitsu "IBMulatoren" 7.800 installiert.