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30.04.1999 - 

USA geraten ins Hintertreffen

Japan investiert kräftig in Ausbau des Mobilfunks

TOKIYO (IDG) - Analysten prognostizieren für den japanischen Markt einen Mobilfunk-Boom. Im Jahr 2002, so eine Schätzung des Marktforschungsinstituts IDC, dürften zehn Prozent aller weltweiten Handy-Besitzer in Japan leben.

Bereits 1998 gehörten die Japaner mit 33 Millionen Mobiltelefonierern zu den führenden Handy-Nationen. Noch heuer soll diese Zahl auf 40 Millionen Benutzer klettern. Bis zum Jahr 2000 dürften dann, so die IDC-Prognose, 50 Millionen der weltweit 550 Millionen Mobilfunkkunden im Land der aufgehenden Sonne leben.

Nach Einschätzung der IDC-Marktforscher dürften die Japaner bis 2002 zu den größten Investoren in Sachen drahtlose Netze gehören. So erwarten die Auguren, daß Japan 2002 rund 4,4 Milliarden Dollar in den Aufbau seiner Funkinfrastruktur investiert, während die USA nur 2,9 Milliarden Mark ausgeben. Japanische Analysten halten diese Zahlen jedoch für zu niedrig. Sie führen an, daß NTT Docomo, Japans größter Mobilfunkbetreiber, allein im letzten Jahr 6,7 Milliarden Dollar für den Ausbau seiner Infrastruktur ausgab.

Während sich die Analysten über das Investitionsvolumen streiten, sind sie sich in einem anderen Punkt einig: Das positive Investitionsklima ist unter anderem auf die Einführung der dritten Generation der Mobilfunktechnologie zurückzuführen. Mit ihr unternimmt die ITU den Versuch, einen weltweit einheitlichen Standard einzuführen.