Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.


28.02.1986

Japan rückt an zweite Stelle der Importländer

Nach den vorläufigen Zahlenangaben des Statistischen Bundesamtes erreichte die deutsche büro- und informationstechnische Industrie im Gesamtjahr 1985 ein Produktionsvolumen von über 18,7 Milliarden Mark, das waren 23,4 Prozent beziehungsweise 3,5 Milliarden Mark mehr als im Vorjahr. Von 1982-1985, also innerhalb der letzten drei Jahre, ist der Produktionswert sogar um 80 Prozent angestiegen. 1985 wurden Büromaschinen und Einrichtungen der elektronischen Datenverarbeitung im Wert von 13,6 Milliarden Mark exportiert (einschließlich Kopier-, Diktier- und Mikrofilmgeräte). Das waren 21 Prozent mehr als im Jahr zuvor.

Hauptabnehmer deutscher BIT-Produkte waren - der Reihenfolge nach - Frankreich (2,2 Milliarden Mark), Großbritannien (1,7 Milliarden Mark), Italien (1,4 Milliarden Mark), USA (1,2 Milliarden Mark). Über 80 Prozent der Exporte flossen in den europäischen Raum, davon allein fast 60 Prozent in die EG-Länder.

Die Importe erhöhten sich im vergangenen Jahr um 20,4 Prozent auf 16,3 Milliarden Mark. Sie überstiegen - absolut gesehen den Exportwert um 2,8 Milliarden Mark; die Zuwachsrate bei den Importen lag aber erstmals seit Jahren wieder unter derjenigen der Exporte.

Die wichtigsten Lieferländer in die Bundesrepublik waren die USA (4,7 Milliarden Mark), Japan (213 Milliarden Mark), Großbritannien (2,2 Milliarden Mark) und Frankreich (1,3 Milliarden Mark). Japan rückte damit erstmals an die zweite Stelle der Importländer. Aus Europa kamen etwa 50 Prozent der Gesamtimporte.

Während die deutsche büro- und informationstechnische Industrie gegenüber allen westeuropäischen Ländern Nettoexporteur ist und ihre starke Marktposition zum Teil kräftig ausweiten konnte, besteht nach wie vor ein Außenhandelsdefizit gegenüber den Ländern aus Fernost. Insbesondere Japan sowie die Schwellenländer Taiwan und Südkorea haben ihre Importe in die Bundesrepublik z. T. kräftig steigern können, wie Sie aus den beiliegenden Statistiken ersehen.

Die Inlandsmarktversorgung erreichte bei einer Zuwachsrate von fast 23 Prozent die Rekordhöhe von 21,6 Milliarden Mark. Innerhalb der letzten drei Jahre hat sich dieser Wert mehr als verdoppelt.

Zu dem positiven Gesamtergebnis der Branche trug sowohl - wie in den vergangenen Jahren - die starke Expansion im DV-Bereich bei, die mit einem Produktions-Plus von 23,5 Prozent und einem Gesamtwert von knapp 16,4 Milliarden Mark zu Buche schlägt, sondern auch der Bereich der traditionellen Büromaschinen.

Die genannten Zahlen beziehen sich ausschließlich auf den Hardware-Bereich.

Quelle: VDMA