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Möglichkeiten der technologischen Zusammenarbeit besprochen:


13.04.1984 - 

Japan: Vergleich mit USA unangemessen

SAN FRANZISKO (CW) - Das Bild Japans als ein allmächtiger Technologie-Gigant wurde jetzt von eigenen Experten angekratzt. Während einer zweitägigen Konferenz der japanischen Außenhandelsorganisation und dem US-Conference Board in San Franzisko haben Vertreter beider Länder versucht, die Standpunkte und Möglichkeiten gemeinsamer Wege abzuklopfen.

Ein Sprecher der japanischen Nippon Electric äußerte auf der Konferenz, die unter dem Motto "Japan und USA - Kooperation bei der Hochtechnologie" stand, Japans Erfolge auf dem Gebiet der Datenverarbeitung seien nur oberflächlich. Auf gar keinen Fall dürfe man sich mit dem Technologiestand der USA vergleichen.

Weiter betonte der Sprecher, Japan möchte sich als vertraulicher Partner der USA verstanden wissen. Daher sollten Informationen zwischen beiden Ländern im breitesten Sinne ausgetauscht werden.

Eine andere Art des Technologietransfers sei es, Unternehmen im jeweils anderen Land aufzubauen. Eindeutige Grundlage hierfür sei aber ein faires Steuersystem. In diesem Zusammenhang griff er das Unitary-Tax-System der USA an. Danach müssen nichtamerikanische Investoren Steuern an den Bundesstaat ihres Firmensitzes auf der Basis der weltweit verdienten Gewinne zahlen.

Die Ansicht, die japanische Regierung forciere das Technologiewachstum mit hohen Zuschüssen, versuchte Ishi Zaka, Ratgeber des japanischen Numura-Forschungsinstitutes, zu widerlegen. Der Teil staatlicher Gelder ist äußerst gering, erklärte er. Zaka: "Von den 27,3 Milliarden Dollar, die die Industrie 1981 für die Forschung und Entwicklung aufwendete, kamen nur 27 Prozent aus öffentlichen Mitteln."