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19.10.1979 - 

USA als Hauptabnehmer im Visier:

Japan will Computer- Export drastisch steigern

TOKIO/JAPAN (vwd) - Nach Ansicht von Analytikern der Loeb Rhoades und Hornblower Securities Corp. werden japanische Hersteller von EDV-Anlagen bis 1985 ihr Exportvolumen auf 1,7 Milliarden Dollar steigern. Dies entspreche dem Fünffachen des letztjährigen Auslandsumsatzes.

Derzeit führen die Japaner nur acht Prozent ihrer EDV-Produktion aus, da eine große Anzahl von Inlandsaufträgen zu erfüllen ist. In einigen Jahren, wenn t die Spitze der japanischen Nachfrage erfüllt ist müssen die inländischen Produzenten jedoch den Export ausbauen. So will zum Beispiel Fujitsu bis 1980 rund 30 Prozent der Produktion im Ausland verkaufen. Die Nippon Electric Corp. strebt bis 1983 eine Versechsfachung der derzeitigen Ausfuhr an. Dem Bericht zufolge wird in Japan die Computer-Industrie generell stark expandieren. Bis 1985 erwarten Fachleute eine Inlandsproduktion im Wert von 11,3 Milliarden

Dollar, mehr als das Dreifache des gegenwärtigen Wertes. Auch verbessere sich die Qualität des japanischen EDV-Angebots. Nachdem IBM Anfang des Jahres die neue E-Serie auf den Markt brachte, konnten einige japanische Hersteller bereits sechs Monate später mit ähnlichen Systemen konkurrieren. Andererseits besitzt IBM in Japan einen Marktanteil von 28 Prozent. Der gesamte Anteil von Ausländern am japanischen Computer-Markt beträgt sogar 44 Prozent.

Da bis zu 90 Prozent des künftigen japanischen Computer-Exports in die USA gehen werden, hat das Ministerium für Außenhandel und Industrie (MITI) bereits Gespräche über neue Handelsbeschränkungen mit Washington geführt. Das MITI drängt japanische Hersteller zur Kooperation mit US-Gesellschaften, | um einen übermäßigen Wettbewerb auf dem amerikanischen Markt zu verhindern.