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15.09.1988

Japaner entwickelten erstmals "Fuzzy"-Chips

TOKIO (IDG) - Ein japanisches Forscherteam der Kumamoto Universität in Tokio hat die weltweit ersten zwei "Fuzzy"-Mikroprozessoren entwickelt. Prozessoren dieser Art verarbeiten "Fuzzy"-Befehle wie "lang" oder "kurz", während herkömmliche Rechner numerische Informationen benötigen.

Bei einem der beiden neuen Chips handelt es sich um einen Ein-Befehl-Prozessor, bei dem das Wissen über den Befehl in einem Umfeld von Vermutungen gespeichert ist. Der zweite Prozessor, der sogenannte "De-Fuzzier" übersetzt die Vermutungen in numerische Werte. Der "Fuzzy"-Chip könnte in der Kontroll- und Regeltechnik von Betriebsabläufen und bei der Erkennung seinen Einsatz finden. Da er zugleich Informationen mit sehr hohen Geschwindigkeiten verarbeiten kann, könnte er auch bei militärischem Fluggerät eingesetzt werden. Interesse am Einsatz der neuen Chips zeigt bereits die NASA.