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28.08.1998 - 

Freecom liefert bereits Geräte für unterwegs

Japanische DVD-Produzenten wollen Produktion hochfahren

Noch streiten sich zwar die Großen in der Industrie darüber, welches der künftige Abspielstandard bei Digital Versatile Disks sein wird (siehe CW 34/98, Seite 31). Einem Bericht der japanischen Zeitung "Nihon Keizai Shimbun" zufolge werden aber mit Sony und Matsushita zwei Schwergewichte der Elektronik- und Braune-Ware-Industrie die Produktion von DVD-Abspielgeräten ausbauen. Sony will den monatlichen Ausstoß bis Anfang 1999 von 60000 auf 80000 Einheiten erhöhen. Matsushita plant, dieses Jahr noch alle vier Wochen sogar 100000 DVD-Geräte von den Bändern laufen zu lassen. 1999 werde sich die Stückzahl um 50 Prozent auf 150000 erhöhen.

Insgesamt, so der Bericht weiter, werde der Bedarf an DVD-Geräten im Land der aufgehenden Sonne noch 1998 auf 300000 bis 500000 Stück wachsen. Im kommenden Jahr würden sogar bis zu einer Million DVD-Spieler über die Ladentheken wandern. In den USA, Europa und anderen asiatischen Ländern sei 1999 mit einem Absatz von vier Millionen DVD-Geräten zu rechnen.

Das Berliner Unternehmen Freecom reitet deshalb schon auf der DVD-Welle. Bei seinem "Traveller-DVD"-Laufwerk handelt es sich genaugenommen um ein DVD-ROM-System. Auf diesem können DVD-Scheiben nur eingelesen, nicht aber beschrieben werden. Da die DVD-ROM-Scheiben eine Kapazität von mindestens 4,7 GB besitzen, können auf ihnen komplette Filme gelagert werden. Schon heute gibt es ein umfängliches Sortiment an Videos auf DVD-Scheiben.

Auch gängige CDs werden gelesen

Das Traveller-DVD-Laufwerk liest auch alle gängigen CD-ROM-Formate wie CD-R (nur lesen) oder CD-RW (lesen und schreiben). Das Freecom-Laufwerk kommt ab September 1998 in Deutschland auf den Markt. Mitgeliefert wird ein Netzteil, ein Akku-Pack, ein PCMCIA-Anschlußkabel sowie ein sechssprachiges Handbuch. Vertrieben werden soll das Gerät über die Distributoren C 2000, Peacock, Actebis und Frank & Walter. Die Filmwerkstatt kostet 850 Mark. Ein optional geliefertes Anschlußkabel für den Parallel-Port mit durchgeschleiftem Drucker-Port soll knapp 80 Mark kosten.