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20.03.1987

Japanisches Know - how soll neuen Markt öffnen helfen:Hoechst liebäugelt mit optischen Speichern

HANNOVER (bk) - Die Frankfurter Hoechst AG hat mit einem amerikanischen und einem japanischen Unternehmen eine Kooperationsvereinbarung in Sachen magneto - optischer Speichertechnik geschlossen. Ziel der Zusammenarbeit: Hoechst wilI sich ab Mitte 1988 im Markt für magneto - optische Speicherplatten tummeln.

Schon 1985 hatte Hoechst einen ersten Schritt in die magneto - optische Speichertechnik gewagt und von der französischen Alcatel - Thomson Produktionslizenzen erworben. Jetzt ging der Chemie - Konzern auf die Suche nach kompetenten Partnern und wurde mit der amerikanischen KerDix, Boulder / Colorado, und der japanischen Nakamichi, Tokio, fündig. Die Vereinbarung der drei Partner sieht nun vor, die bisherigen Forschungs- und Entwicklungsergebnisse auf dem Gebiet der magneto - optischen Speichertechnik in marktfähige Produkte umzusetzen. Die entwickelten Speicherplatten will Hoechst dann ab Mitte 1988 produzieren und unter der Bezeichnung "Ozadisc" weltweit über ihre Marketing -Organisation vertreiben.

KerDix Inc. nimmt laut Hoechst: eine führende Stellung in der Entwicklung von magneto - optischen Speichermedien ein. Tonbandgerätehersteller Nakamichi dagegen soll über besondere Erfahrungen bei magneto - optischen Laufwerken und bei Testeinrichtungen verfügen. Der Frankfurter Chemie - Konzern ist in dieser Kooperation der Spezialist für die Beschichtung. "Schließlich ist die Beschichtungstechnik", betont Günter Unglaub, Geschäftsbereich Informationstechnik bei der Hoechst AG, "bereits seit 65 Jahren Schwerpunktbereich bei Hoechst".

Ein neues Unternehmen soll indes noch nicht gegründet werden. Unglaub wollte jedoch nicht ausschließen, daß die drei Partner sich nicht doch noch zu diesem Schritt entschließen werden. Erst einmal müsse man aber den Verlauf dieser trinationalen Partnerschaft abwarten.