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Auslandsgeschäft ist schwächer geworden, aber


10.11.1989 - 

Japans Computer sind im Inland weiter begehrt

TOKIO (vwd) - Die lebhafle Investitionsnachfrage in Japan beschert der heimischen Computerindustrie anhaltend hohe Wachstumsraten bei Produktion und Inlandsumsatz. Dagegen scheint das Auslandsgeschäft nach vorübergehender Stabilisierung wieder schwächer geworden zu sein.

Die acht führenden japanischen Computerhersteller erwarten einer jüngsten Prognose zufolge im laufenden Geschäftsjahr (April 1989 bis März 1990) zusammen einen Inlandsumsatz von rund 5,3 Billionen Yen (zirka 63,6 Milliarden Mark). Dies entspricht gegenüber dem Vorjahr einem Anstieg von 11,3 Prozent. Zahlreiche Anbieter revidierten denn auch bereits ihre ursprünglichen Verkaufspläne nach oben.

Auch das Produktionswachstum bei Computern und Ausrüstung kann sich sehen lassen. Es stieg - neuesten Statistiken des japanischen Elektronikverbandes zufolge - im ersten Halbjahr 1989 im Jahresvergleich um 13 Prozent auf 2,7 Billionen Yen. Dabei stieg die Produktion von PCs und Bürocomputern um 60 beziehungsweise 75 Prozent. Marktführer sind hier Fujitsu und NEC. Wie lange sich aber diese lebhafte Entwicklung im PC Bereich hält, bleibt angesichts der hohen Verbreitungsdichte abzuwarten.

Rund ein Viertel der in Japan hergestellten Computer wird noch im Ausland abgesetzt. Dabei stagnierten die Exportumsätze der Branche im ersten Halbjahr 1989 trotz schwächeren Yen Kurses. Nippons Computeranbieter konzentrieren sich bei ihren Exporten nach wie vor auf die USA, die Amerikaner nehmen regelmäßig 50 Prozent und mehr der gesamten japanischen Computerausfuhren ab. Die Tendenz ist steigend. Wie auch in der Bundesrepublik, dem zweitwichtigsten Markt der Japan-Exporte. Dorthin werden derzeit 12 bis 13 Prozent der Computer verschifft.

Andererseits gewinnt der Importsektor, der zu 80 Prozent von US Produkten dominiert wird, durch die hohen Zuwachs raten der letzten zwei Jahre quantitativ an Gewicht und beläuft sich mittlerweile auf ein Viertel des Exportvolumens.

Im ersten Halbjahr 1989 erhöhten sich die Einfuhren um 35,5 Prozent auf 160,4 Milliarden Yen. Die Lieferungen aus der Bundesrepublik nahmen dabei um 57,7 Prozent auf 2,1 Milliarden Yen zu.