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02.12.1983 - 

Halbjahresergebnis '83:

Japans Computerausfuhren steigen weiter

VWD-Die Japanischen Ausfuhren von Computern aller Art sind im ersten Halbjahr 1983 weiter gestiegen. Nach kürzlich in Tokio veröffentlichten Prognosen der führenden Hersteller werden sie auch 1983/84 (1. 4.-31. .3.) gegenüber dem Vorjahr weiter zunehmen. Beispielsweise erwartet die NEC Corp. Exporte im Wert von mindestens 72 Milliarden Yen. Das wären 26.3 Prozent mehr als 1982/83. Bei Hitachi belaufen sich die Ausfuhrschätzungen auf etwa 51,0 Milliarden Yen, das wäre ein Plus von 19,0 Prozent.

Etwas anders sieht Fujitsu die Entwicklung. Zwar dürften die Computerausfuhren des Unternehmens mengenmäßig gegenüber 1982/83 steigen. Der Wert dieser Exporte soll jedoch wechselkursbedingt 1983/84 "nur" noch etwa 88,0 Milliarden Yen erreichen, das wären dann 7,4 Prozent weniger als im Vorjahr. Die übrigen wichtigen Computerhersteller haben noch keine Exportschätzungen für 1983/84 veröffentlicht. Nach Ansicht von Fachleuten sind aber Oki, Toshiba, IBM und Mitsubishi ebenfalls der Ansicht, daß die Branche im neuen Fiskaljahr deutlich besser abschneiden werde als 1982/83.

Sehr gute Chancen für PCs

Nicht nur die Exportchancen des Industriezweigs werden derzeit günstig beurteilt. Mitte Oktober hat die Japan Electronic Industry Development Ass. eine Prognose über die wahrscheinliche Entwickung bis 1990 vorgelegt. Der nur in japanischer Sprache vorliegende Bericht stellt zusammenfassend fest, daß bis zu diesem Zeitpunkt vor allem "office computer" und Personal Computer gefragt sein werden.

Unter der Annahme, daß das japanische Bruttosozialprodukt (BSP) zwischen 1981 und 1990 im Jahresdurchschnitt um 5,0 Prozent zunehmen wird, soll die Nachfrage nach Computern aller Art im Betrachtungszeitraum um wertmäßig durchschnittlich 15,7 Prozent pro Jahr wachsen. Die Zuwachsrate in der Kategorie "Universalrechner" - hier sind vor allem Großrechner erfaßt- soll sich auf durchschnittlich 13 ,1 Prozent pro Jahr stellen, während man bei Bürocomputern mit einer Wachstumsrate von 19,7 Prozent und bei Personal Computern mit 28,3 Prozent rechnet.

Die japanischen Computerexporte beliefen sich im Berichtsjahr auf 278,4 Milliarden Yen (plus 95,8 Prozent). In der Milliarden-Liste der Auslandskunden blieben-wie im Vorjahreszeitraum - die USA an der Spitze, gefolgt von der Bundesrepublik Deutschland.

Wertmäßig soll das Nachfragevolumen für allgemeine Computer bis 1990 auf 4 435,1 Milliarden Yen klettern, gefolgt von 1552,7 Milliarden Yen bei Bürocomputern. Hinzu dürften noch Textverarbeitungsanlagen im Wert von 200,0 Milliarden Yen kommen.