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22.09.1989 - 

Im Jahr 2000 zehn Millionen Handhabungsgeräte im Einsatz:

Japans Roboter haben den Sensor vorn

TOKIO/MÜNCHEN (CW) - Knapp vier Milliarden Mark hat Japan im vergangenen Jahr mit dem Verkauf von Industrierobotern erwirtschaftet. Damit führen die Söhne Nippons weltweit das Feld an. Mit zur Zeit 141 000 in Betrieb befindlichen Fertigungssystemen ist ihre Stellung nahezu unanfechtbar, betrachtet man die Installationszahl von 29 000 Einheiten des Weltrangzweiten USA.

Gegenüber dem Vorjahr stieg Japans Gesamtumsatz bei Robotern um etwa 35 Prozent. Die vermehrte Nachfrage nach NC/CNC-Systemen kam insbesondere dem japanischen Marktführer Matsushita Electric Industrial Co. zugute. Er verzeichnete eine Umsatzsteigerung von 51,3 Prozent. Dies entspricht einer Summe von rund 1,1 Milliarden Mark. Das CAM-Unternehmen behält damit seine Führungsposition inne.

Für 1989 prognostiziert das Marktforschungsinstitut "Nihon Keizai Shimbun" seinen Landsleuten ein etwas schlechteres Geschäftsjahr. Anhand einer Umfrage unter den insgesamt 53 japanischen Roboter-Herstellern, errechnete das Institut für dieses Jahr einen Gesamtumsatz von umgerechnet 4,25 Milliarden Mark. Im Vergleich zum 88er Ergebnis in Höhe von vier Milliarden Mark entspricht dies einem Plus von 16 Prozent.

Informationen der Nachrichtenagentur vwd zufolge konnten Japans CAM-Unternehmen jedoch ihre Schätzungen inzwischen nach oben revidieren. Der Grund: Große Ordereingänge, die zum Zeitpunkt der Untersuchung noch nicht absehbar waren. Die vor kurzem verstärkten Sachinvestitionen der Automobilhersteller und gut laufende Exportgeschäfte mit europäischen Unternehmen werden das für 1989 geschätzte Umsatzvolumen der japanischen Roboter-Produzenten ebenfalls noch verbessern.

Die amerikanische International Labor Organization (ILO) hat ebenfalls eine Studie über den japanischen CAM-Markt veröffentlicht, meldet der IDG News Service. Die Kernaussage dieses Berichts: Japan rechnet bis zum Jahr 2000 mit einem Einsatz von weltweit rund zehn Millionen Robotern.