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08.08.1997 - 

JDBC-Middleware von Intersolv

Java-Applets können jetzt auf Datenbanken zugreifen

Die Java-Architektur von "Data Direct Sequelink Java Edition" hat den Vorteil, daß am Client plattformunabhängige Java-Applets für die Datenbankabfrage eingesetzt werden können. Damit unterstützt Intersolv mit seiner Middleware nicht nur Windows-Anwendungen, die via Open Database Connectivity (ODBC) auf Server-Systeme zugreifen können, sondern auch moderne Front-end-Systeme wie Browser, Netzcomputer (NCs) und andere Java-Ablaufumgebungen.

Die Trägheit von Java-Anwendungen umgeht Intersolv zum einen, indem die - übrigens kostenlosen - Client-Komponenten mit 250 KB bewußt klein gehalten werden, zum anderen durch die hauseigene Sequelink-Schicht, die auf Server-Seite besonders optimierte Datenbank-Middleware verwendet.

Konkret besteht die für August dieses Jahres angekündigte Software aus einem JDBC-Treiber (JDBC steht für Java Database Connectivity) und Schnittstellen-Komponenten für den gleichzeitigen und plattformübergreifenden Datenzugriff. Der Preis der Software orientiert sich an der Server-Plattfom. Pro User kostet die Middleware für Windows NT 299 Mark, für das GroßrechnerBetriebssystem MVS 2500 Mark.

Das Datenbankzugriffskonzept von Intersolv konkurriert gegen die als besonders schnell geltenen Gateways sowie im Fall der Java-Edi- tion gegen die direkte Unterstützung dieser objektorientierten Programmiersprache durch die Datenbanksysteme. Intersolv-Geschäftsführer Alexander Narings verteidigt das Konzept seiner Firma mit dem Hinweis auf die Verwendung offener Standards.

Nach einer Untersuchung des Marktforschungsinstituts Ovum liegen die Stärken von Sequelink vor allem beim Zugriff von Client-Anwendungen auf Datenbank-Server, nicht dagegen bei der direkten Ansteuerung von Server-Applikationen und Stored-Procedures - auch wenn diese grundsätzlich möglich sind.