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11.09.1998 - 

Objektstandard geht in die dritte Runde

Java hebt die Bedeutung von Corba

Die US-Analysten sind sich einig, daß die wachsende Bedeutung des Corba-Standards mit der ungebrochenen Beliebtheit von Java zusammenhängt. Umgekehrt brauchen insbesondere die "Enterprise Javabeans" (EJB) die Unterstützung der Corba-Middleware, um unternehmensweit eingesetzt werden zu können.

Dieser gegenseitigen Abhängigkeit wird die OMG durch ein "Object Packing Scheme" in Corba 3 gerecht, das EJB-Spezifikationen unterstützt. Damit sind die Javabeans auch als Corba-Objekte verwendbar. Hinzu kommt, daß die Corba-3-Objekte Komponenten, Transport-, Transaktions- und Messaging-Protokolle dynamisch einbinden können. Das hat zur Folge, daß Corba-Server, sobald sie ein EJB erkennen, eine Java-Virtuel Machine aufrufen und Javabeans starten können.

Von großer Bedeutung für die Entwickler, die immer wieder über die aufwendige Programmierung klagten, ist die Einbindung grafischer Entwicklungswerkzeuge für das Komponenten-Design. Unterstützt wird jetzt zudem asynchrones Echtzeit-Messaging, wie es etwa bei Transaktionssystemen von IBM (MQ-Series) und Bea Systems (Message Q) verwendet wird. Ausgebaut ist in Corba 3 darüber hinaus die Unterstützung von Altsystemen insbesondere aus der Großrechnerwelt.

Bei der offiziellen Präsentation der neuen Corba-Spezifikationen am 9. September wird erwartet, daß Firmen wie Iona Technologies, Inprise (ehemals Borland) und Bea Systems Implementierungen ankündigen. So arbeitet Iona unter der Codebezeichnung "Art" bereits an einem Corba-3-konformen Objekt-Transaktionsmonitor, der möglicherweise noch in diesem Jahr als "Orbix 4.0" auf den Markt kommt.