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08.01.1999 - 

Jahresrückblick, Teil 2/Kommentar

Java ist keine Insel

Was 1996 eher die Performance einer Wunderkerze hatte, kann zur Jahresbeginn 1999 mit ausgereifter Solar-Energietechnik verglichen werden. Der Spaßeffekt der zunächst nur zur Animation von Web-Seiten erfundenen Sprache Java ist zu einem außerordentlich ernst zu nehmenden Faktor für die gesamte Unternehmenskommunikation geworden: innovativ und von einem breiten Konsens getragen, kriegs- und karriereentscheidend sozusagen.

Java stellt sich inzwischen als zentrales Werkzeug heraus,

- wenn es darum geht, E-Commerce-Lösungen zu installieren, die den Unternehmen eine gewisse Globalisierung ermöglichen,

- wenn es darum geht, nach Fusionen übergreifende Kommunikationsstrukturen nach Fusionen einzuziehen, die die unterschiedlichen IT-Techniken und Firmenkulturen aneinander heranführen können, und last, but not least

- als Schlüsselqualifikation, die mittelfristig auf jeden Fall in den Karrierebaukasten gehört.

Im einen oder anderen Fall mag der Internet-Auftritt "nur" als Referenz an den Zeitgeist zu verstehen sein, erwartet wird er. Doch eine Fehlinvestition dürfte das Engagement nicht werden, vorausgesetzt, es sind (Java-)Profis am Werk.

Hinzu kommt, daß ein kräftiger Schluck aus der Java-Tasse fit, wenn auch nicht resistent macht, falls der Übernahmevirus das Unternehmen infizieren sollte. Denn Internet-Technologie stellt sich immer häufiger als der kleinste gemeinsame Nenner der IT- Strukturen von Fusionspartnern heraus. Wer also mit dem entsprechenden Know-how gewappnet ist, muß nicht damit rechnen, als integrationsuntaugliche Altlast ausgesteuert zu werden.

Internet-Technologie hat breite Akzeptanz auch außerhalb der klassischen DV-Welt gefunden. Und das scheint die wohl wichtigste Erweiterung der Kommunikationsbasis zu sein.