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10.10.1997 - 

Sun will Einfluß auf Weiterentwicklung behalten

Java-Standardisierung gilt nur für die Spezifikationen

Der Vorschlag von Sun sieht vor, daß alle Spezifikationen und Schnittstellen der Java-Plattform offengelegt werden. Die Implementierung der Ablaufumgebung, etwa der Java Virtual Machine, bliebe den verschiedenen Herstellern, unter ihnen Javasoft, überlassen. Die zur Erstellung virtueller Maschinen nötigen Spezifikationen werden offengelegt.

Sun weigert sich weiter, die Pflege und Weiterentwicklung von Java allein dem ISO-Gremium Joint Technical Committee (JTC-1) zu überlassen. Mitchell argumentiert, daß jeder Interessent mit Internet-Anschluß Einfluß auf die Zukunft der Java-Technik haben sollte.

Eine derartige Mitbestimmung sei bei der ISO nicht vorgesehen. Daher wolle Sun es übernehmen, eigene Vorschläge und die der Internet-Gemeinde mit den Vorgaben von JTC-1 zu verschmelzen.

Eigentum von Sun bleibt auch das Markenzeichen Java. Forderungen aus dem Microsoft-Lager, darauf oder auf Eigentumsrechte an Java-Produkten zu verzichten, würden erst ernst genommen, wenn umgekehrt Microsoft seine Rechte an Windows an ein Standardisierungsgremium abtrete.