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28.11.2003 - 

Noch viel Klärungsbedarf

Java-Vertreter planen Community

MÜNCHEN (IDG) - "Java Tools Community" könnte die Organisation heißen, deren Gründung derzeit mehrere Hersteller von Java-Entwicklungsumgebungen erwägen, um eine Interoperabilität ihrer Werkzeuge zu erreichen.

Interessiert an einem derartigen Gremium zeigen sich unter anderen die Java-Verfechter Sun, Oracle, Bea, Borland sowie IBM, vertreten durch Eclipse. Die Organisation könnte als Nachfolger der von Oracle im November 2002 vorgeschlagenen "Java Specification Request 198" fungieren, einer Initiative, deren Aufgabe es sein sollte, eine Programmier-Schnittstelle für den standardisierten Zugang zu den diversen Java-Entwicklungs-Frameworks zu erarbeiten. Ergebnisse, die durch eine Beurteilung etwa im Java Community Process offiziellen Charakter erlangt hätten, gab es dort allerdings bislang nicht.

Ob eine Java Tools Community hier erfolgreicher sein kann, mag derzeit bezweifelt werden. "Wir haben darüber gesprochen, aber noch ist nichts entschieden", äußert sich Oracle-Vertreterin Julie Geer-Brown zur Gründung der Organisation.

Skip McGaughey von Eclipse findet die Idee zwar großartig, verweist aber gleichzeitig auf deren Redundanzen zum Open-Source-Projekt seiner Gruppe. Und ein Sun-Vertreter warnt vor der Arbeit eines solchen Gremiums außerhalb des Java-Standardisierungsprozesses. (ue)