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Herausforderung für Programmierer

Javas Portabilität weist Mängel auf

05.12.1997

Neben Microsofts Sonderwegen führt die bunte Vielfalt an virtuellen Java-Maschinen (JVM) dazu, daß aus Suns Slogan "Write Once, Run Everywhere" für Entwickler ein "Write Once, Test Everywhere" wird. Bis zu einer Konsolidierung auf Basis des Java Development Kit (JDK) 1.1 müssen Entwickler mit unliebsamen Überraschungen rechnen, wenn sie ihre Anwendungen auf unterschiedlichen Systemen ablaufen lassen wollen. Dies ist zumindest die Schlußfolgerung einer breitangelegten Studie der CW-Schwesterpublikation "Infoworld".

Zu den unerwarteten Ergebnissen gehört, daß nicht jede Anwendung, die plattformspezifische Funktionen nutzt, automatisch auf anderen Systemen unbrauchbar ist. Umgekehrt ist das Logo "100 Percent pure Java" keine Garantie dafür, daß sich ein Applet überall uneingeschränkt nutzen läßt. Ein solchermaßen durch das von Sun beauftragte Testunternehmen Key Labs zertifiziertes Programm wies im Test gerade bei der grafischen Benutzeroberfläche Inkonsistenzen auf, die teilweise den Nutzwert der Anwendung erheblich beeinträchtigten.

Interessant an der Untersuchung war zudem, daß Microsofts proprietäre Veränderungen über die Systeme hinweg nicht konsistent sind. Die Nutzung von spezifischen Methoden des MS Java Software Development Kit führte dazu, daß dieses Programm unter Windows erwartungsgemäß nur im "Internet Explorer" ablief, am Macintosh aber den MS-Browser scheitern ließ.