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22.10.2004

Jboss ergänzt Process-Management

Der Spezialist für Java-Server bietet eine Open-Source-Workflow-Engine an.

Tom Baeyens steht jetzt auf der Gehaltsliste von Jboss. Der Belgier ist der Erstprogrammierer und Entwicklungsleiter der Open-Source-Software "JBPM", einem Tool zur Gestaltung von mehrstufigen und verknüpften Geschäftsprozessen. Das Projekt startete vor zwei Jahren, im Dezember 2003 erschien die Version 1.0.

Jetzt erhält die Software den neuen Namen "Jboss JBPM", Version 2.0, und eine andere Lizenzform. Statt unter der GPL steht sie unter der LGPL. Lesser GPL verlangt nur die Veröffentlichung von Veränderungen des GPL-Codes, Zusätze aber können geheim bleiben. Jboss will die Software vertreiben und nur für Services und Support Geld verlangen. Baeyens berichtete, Service und Support für JBPM hätten ihm zuletzt zu viel Arbeit bereitet, weil immer mehr Anwender die Software nutzen.

Bessere Tools geplant

Jboss will das Produkt enger an den eigenen Java-Application-Server anflanschen. Das Unternehmen verspricht, dass JBPM aber auch mit den Java-Servern anderer Hersteller läuft. Darüber hinaus soll es einfacher und sicherer zu verwenden sein. Jboss arbeitet nach eigenen Angaben an besseren Entwicklungs-Tools für die Workflow-Engine.

Im nächsten Jahr sollen ein grafischer Workflow-Designer, der zu Eclipse passt, und ein Prozess-Manager für Web-basierendes BPM erscheinen. Bisher unterstützt JBPM nicht den Quasi-Standard Business Process Execution Language (BPEL). Das soll sich mit einer neuen Version ändern, die Anfang 2005 auf den Markt kommt. Schließlich ist noch die Integration von JBPM und dem Portal-Framework "Nukes" vorgesehen. (ls)