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11.03.1977 - 

"Selbstorganisierende" Datenbank:

Je öfter die Abfrage, desto schneller der Zugriff

NORWICH - Ein "sich selbst organisierendes" Datenbanksystem wird zur Zeit an der "School of Computing Studies" der University of East Anglia im britischen Norwich entwickelt. Nach einer Meldung der Financial Times vom 9. Februar besteht der Unterschied zwischen dem von Professor P. M. Stocker und Dr. P. A. Dearnley konzipierten "Selbst-Organisierende-Datenbank-Management-System"

SODMS und konventionellen DB-Systemen in der Möglichkeit einer ständigen Umorganisation der Dateien entsprechend dem Benutzerabfrageprofil.

Das Kriterium, nach dem das System seine Datenbank organisiert, ist die Wirtschaftlichkeit des Zugriffs: Je öfter bestimmte Daten abgefragt werden, desto einfacher und schneller muß der Zugriff erfolgen. Sobald die Anfangsstruktur einer Datei feststeht, registriert das System die eingehende Abfrage und projiziert den wahrscheinlichauftretenden Bedarf. Das Abfrageprofil der Benutzer wird periodisch geprüft. Dabei wird berechnet, ob eine abweichende Dateiorganisation niedrigere Kosten ergeben hätte. Bei Bedarf wird die Organisation entsprechend angepaßt. Geändert wird aber nur, wenn die Kosten der Neuorganisation geringer sind aIs der Gewinn.

Das System soll außerdem die Fähigkeit besitzen, zu entscheiden, ob die mit einer Dateiumorganisation verbundenen Kosten gerechtfertigt sind, wenn sie sich nur auf Anfragen eines einzelnen Benutzers bezieht.

Für die Entwicklungsarbeiten wurde ein Data General Rechner Eclipse S/200 mit 96 KB Hauptspeicher und 2 Plattenspeicher mit 10 Megabyte Kapazität angeschafft. Zur Zeit werden an einer Modelldatenbank mit den Immatrikulationsdaten der Studenten die Möglichkeiten des SODMS ausprobiert. uk