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18.09.1987 - 

Computerdichte binnen 18 Monaten mehr als verdoppelt:

Jeder siebte Betrieb hat einen Rechner

ZÜRICH (APA) - Die Computerdichte in der Schweiz nimmt rasant zu. Waren Ende 11185 noch 75 000 Computer im professionellen Einsatz, so stieg diese Zahl bis Ende Juni 1987 auf 185 000 Stück. wie aus einer vom IHA Institut für Marktanalysen, Hergiswil, durchgeführten Studie über den Computermarkt Schweiz hervorgeht.

Damit ist die Computerdichte innerhalb von 18 Monaten von zwölf auf 28 Geräte pro 1000 Einwohner gestiegen. Fast vier Fünftel oder 144 000 der in den letzten 18 Monaten installierten Computer fielen in die Kategorie PC. Bei den Großcomputern beträgt der Zuwachs bescheidenere 50 Prozent.

Durchschnittlich verfügen 15 (Ende 1985 noch elf) Prozent sämtlicher Schweizer Betriebe - vom Coiffeur-Salon bis zum Milliarden Konzern - über mindestens einen Computer. Diese Penetrationsrate variiert aber je nach Branche. Die höchste Durchdringungsrate weist die Branche Banken/Versicherungen auf, wo rund jeder dritte Betrieb über einen eigenen Computer verfügt.

In den Branchen Verwaltung/Öffentliche Stellen (18 Prozent), Industrie/Bau (15 Prozent), Dienstleistungen (13 Prozent) und Handel (13 Prozent) ist die Computerhäufigkeit schon deutlich größer. Den relativ höchsten Zuwachs verzeichnete die Branche Verwaltung/(Öffentliche Stellen. Vor allem die Schulen haben laut den Untersuchungsergebnissen in den letzten 18 Monaten vermehrt Computer angeschafft.

Wie die IHA-Studie weiter nachweist, richtet sich die Computerpenetration sehr stark nach der Betriebsgröße. Bei den Kleinstbetrieben mit bis zu 19 Beschäftigten setzen nur elf Prozent einen PC oder größeren Rechner ein. Bei Kleinbetrieben (20 bis 99 Beschäftigte) sind es bereits 54 Prozent, und bei Großbetrieben steigt die Rate auf 96 Prozent. Die Kleinstunternehmen repräsentieren jedoch über 90 Prozent sämtlicher Schweizer Betriebe.

Textverarbeitung sehr gefragt

Am häufigsten werden die Computer für die Finanzbuchhaltung (76 Prozent aller Geräte), Textverarbeitung (66 Prozent) sowie Fakturierung und Personalwesen (je 56 Prozent) eingesetzt. Mehr als ein Drittel aller Computer werden auch für Kostenrechnung, Adreßverwaltung und Lagerbewirtschaftung verwendet. Stark zugenommen haben in den letzten eineinhalb Jahren die Applikationen Textverarbeitung, spezielle administrative Anwendungen und Kostenrechnung.