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21.07.2000 - 

Stichprobe sondiert das Terrain

Jedes zweite Krankenhaus sagt ja zur Online-Bestellung

MÜNCHEN (CW) - Rund 17 Prozent der Krankenhauskosten entfallen auf den Einkauf medizinischer Artikel. Können in diesem Segment durch Online-Bestellungen Kosten eingespart werden, ist das für die öffentlichen und die privaten Häuser interessant. Das ergab eine Umfrage der Uniconsult e.V., Berlin.

Fast die Hälfte aller Krankenhauseinkäufer würden einen elektronischen Marktplatz für den Einkauf medizinischen Bedarfs von Spritzen bis zu Investitionsgütern nutzen. Als Grund (Mehrfachnennung erlaubt) nannten die Befragten hauptsächlich die Aussicht auf eine Preisminderung (26,2 Prozent), eine höhere Markttransparenz (19,7 Prozent) und die Vereinfachung des Bestellprozesses (18 Prozent).

Das dürfte den Auftraggeber der Stichprobenanalyse, die Glo-Medix AG, München, freuen. Das Unternehmen plant eine Online-Plattform für die Vermarktung von medizinischem Bedarf. Unter www.ziomedix.com läuft derzeit das Pilotprojekt.

Uniconsult ist eine Vereinigung von Studenten unter anderem aus Berlin und Dortmund, die Aufträge zur Marktforschung und Un-ternehmensberatung annehmen. Projektleiter der Glo-Medix-Befragung war Joern-Carlos Kuntze. Seinen Angaben zufolge wurden 276 private Krankenhäuser sowie solche von öffentlichen Trägern in einer Größe zwischen 40 und 2000 Betten befragt; 43 davon machten keinerlei Angaben, und nur 40 gaben Auskunft zu jedem Punkt des erarbeiteten Fragebogens.