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12.10.1979 - 

Software für japanische Sprache:

JEF übersetzt KANA in KANJI

MÜNCHEN - Die englische Sprache ist in Japan nicht besonders beliebt, und daher wurde bereits vor einiger Zeit KANA entwickelt, das japanische Sprachen mit 48 Zeichen phonetisch repräsentiert. Diese Sprache ist jedoch für den normalen Japaner schwierig zu lesen und führte bisher häufig zu fehlerhaften Interpretationen der von der EDV ausgedruckten Texte. Fujitsu hat nun mit JEF (Japanese language extended feature) ein Softwarepaket entwickelt, das mit allen Betriebssystemen der drei Fujitsu-M-Serien läuft.

JEF soll, so behaupten Fachleute, ökonomischer geschrieben sein als die vergleichbaren Betriebssysteme von IBM. Das neue Software-Paket benutzt einen großen Teil der 3500 Zeichen der KANJI-Sprache, die gebräuchlich sind.

Mit JEF ist es nun erstmals möglich, Namen und Adressen richtig auf Adreßaufkleber zu schreiben, so daß der Briefträger auch schnell und sicher den entsprechenden Empfänger auffinden kann.

JEF besteht aus mehreren Modulen, zum Beispiel einem Dokumentengenerator und einem Generator, der KANA in KANJI-Texte übersetzt, und es gibt sogar ein Modul, um Programme, die in Cobol und PL/1 geschrieben sind, in die japanische Sprache zu übersetzen. - Allerdings kann nicht in Japanisch programmiert werden. Fujitsu bietet als periphere Geräte sowohl Drucker als auch Bildschirme an, die mit Hilfe einer 24 x 24 Matrix die vielen Zeichen auch deutlich schreiben können. Besonders gut eignet sich das Laser-Druckverfahren, bei dem beispielsweise auch der Siemens-Drucker eingesetzt werden kann.

Fujitsu mit im Augenblick 19 Prozent des japanischen Marktes könnte mit Hilfe dieser neuen Verfahren IBM mit über 20 Prozent des Marktanteils eventuell überrunden.