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12.08.2010

Jenoptik blickt mit Zuversicht ins nächste Jahr

FRANKFURT (Dow Jones)--Nachdem das Schlimmste überstanden ist, blickt der Technologiekonzern Jenoptik mit Zuversicht ins nächste Jahr. Für 2011 sei eine weitere Verbesserung von Umsatz und Gewinn zu erwarten, bekräftigte Vorstandsvorsitzender Michael Mertin am Donnerstag in einer Telefonkonferenz. Zwar sei es aufgrund der verbleibenden Unsicherheiten noch zu früh, eine konkrete Prognose für das kommende Jahr abzugeben. "Wir gehen aber heute davon aus, dass sich die Erholung schneller gestalten wird als noch vor einigen Monaten gedacht", so Mertin.

FRANKFURT (Dow Jones)--Nachdem das Schlimmste überstanden ist, blickt der Technologiekonzern Jenoptik mit Zuversicht ins nächste Jahr. Für 2011 sei eine weitere Verbesserung von Umsatz und Gewinn zu erwarten, bekräftigte Vorstandsvorsitzender Michael Mertin am Donnerstag in einer Telefonkonferenz. Zwar sei es aufgrund der verbleibenden Unsicherheiten noch zu früh, eine konkrete Prognose für das kommende Jahr abzugeben. "Wir gehen aber heute davon aus, dass sich die Erholung schneller gestalten wird als noch vor einigen Monaten gedacht", so Mertin.

Nachdem sich im ersten Halbjahr bereits die Nachfrage in der Medizintechnik und der Halbleiterindustrie deutlich belebt habe, sei in den kommenden Monaten zudem eine Aufhellung im Geschäft mit der Automobilindustrie zu erwarten. Auch die Aussichten für das Geschäftsfeld Verteidigung und Zivile Systeme beurteilt der Manager trotz der anstehenden Kürzungen in den Militäretats in einigen europäischen Ländern positiv.

Am Montagabend hatte der TecDAX-Konzern nach einem guten ersten Halbjahr überraschend seine Prognose für 2010 angehoben. Die Jenaer rechnen nun mit einem Umsatz von rund 500 Mio EUR und einem Ergebnis vor Zinsen und Steuern von mindestens 25 Mio EUR. Bislang hatte die Jenoptik AG bei Einnahmen von 475 Mio bis 500 Mio EUR einen operativen Gewinn von 15 Mio bis 25 Mio EUR in Aussicht gestellt. Im Krisenjahr 2009 war der Umsatz um etwa ein Siebtel auf knapp 474 Mio EUR geschrumpft. Operativ verlor Jenoptik vor allem wegen des teuren Sanierungsprogramms rund 19 Mio EUR, netto stand sogar ein Minus von 33,9 Mio EUR in den Büchern.

Wie hoch der Nettogewinn in diesem Jahr ausfallen könnte, wollte Mertin am Donnerstag nicht sagen. Im ersten Halbjahr nahm Jenoptik 239,6 (Vorjahr: 231,3) Mio EUR ein. Der operative Gewinn (EBIT) lag bei knapp über 10,5 (minus 4,6) Mio EUR und netto wurden 2,5 (minus 12,6) Mio EUR verdient.

Besonders positiv entwickelte sich in den Monaten von Januar bis Juni der Auftragseingang, der ein wichtiger Indikator für die zukünftige Entwicklung ist. Die Bestellungen stiegen dank einiger Großaufträge aus den Bereichen Verkehrssicherheit, Medizinlaser und Verteidigung auf rund 300 (218) Mio EUR. Damit sei Jenoptik nahezu auf dem Vorkrisenniveau angelangt, sagte Mertin.

Webseite: www.jenoptik.de -Von Nico Schmidt, Dow Jones Newswires; +49 (0)69 - 29725 114, nico.schmidt@dowjones.com DJG/ncs/cbr

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