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27.03.2009

Jenoptik erwartet 2009 Umsatz- und Ergebnisrückgang

JENA (Dow Jones)--Die Jenoptik AG rechnet wegen des schwierigen Umfelds für das laufende Jahr mit einem Ergebnis- und Umsatzrückgang. Wie der Optoelektronik-Konzern am Freitagmorgen mitteilte, kann man wegen der derzeitigen Konjunkturentwicklung aber keine konkrete Prognose für 2009 abgeben. Erschwerte Absatzbedingungen, die sich in den ersten Monaten des Jahres 2009 bestätigten, seien jedoch in den Segmenten unterschiedlich stark ausgeprägt.

JENA (Dow Jones)--Die Jenoptik AG rechnet wegen des schwierigen Umfelds für das laufende Jahr mit einem Ergebnis- und Umsatzrückgang. Wie der Optoelektronik-Konzern am Freitagmorgen mitteilte, kann man wegen der derzeitigen Konjunkturentwicklung aber keine konkrete Prognose für 2009 abgeben. Erschwerte Absatzbedingungen, die sich in den ersten Monaten des Jahres 2009 bestätigten, seien jedoch in den Segmenten unterschiedlich stark ausgeprägt.

Beim Umsatz für das Segment Verteidigung & Zivile Systeme sieht Jenoptik wegen des hohen und langfristigen Auftragsbestandes eine gute Planungssicherheit. Von diesem stabilen Geschäft wird Jenoptik nach eigenen Aussagen profitieren und erwartet hier Umsatzerlöse erneut über der Marke von 200 Mio EUR. Rund 68% dieses Umsatzes seien im Auftragsbestand Ende 2008 bereits enthalten gewesen.

Eine ebenfalls "relativ stabile" Umsatzentwicklung sieht der Konzern mit Sitz in Jena auch für die Sparten Laser & Materialbearbeitung und Verkehrssicherheit. In den Sparten Optische Systeme und Industrielle Messtechnik dürften die Umsätze wegen des Nachfragerückgangs unter denen von 2008 liegen, so Jenoptik weiter.

Das Konzern-Betriebsergebnis wird laut Jenoptik vom geringeren Umsatzvolumen und dem Preisdruck infolge der Wirtschaftskrise geprägt sein. Jenoptik geht aufgrund des stabilen Beitrags aus dem Segment Verteidigung & Zivile Systeme sowie der Präsenz in unterschiedlichen Märkten von einem positiven Konzern-EBIT aus. Die Prognosen zur Umsatz- und Ergebnisentwicklung 2009 will das Unternehmen zur Quartalsberichterstattung im Laufe des Jahres dann präzisieren.

Entlassungen größeren Umfangs wegen der Finanz- und Wirtschaftskrise erwartet Jenoptik zum aktuellen Zeitpunkt nicht. "Grundsätzlich sind wir bestrebt, Mitarbeiter zu halten", erklärte der Vorstandsvorsitzende, Michael Mertin, in der Pressemitteilung des Unternehmens. "Anpassungen im Zusammenhang mit dem 2009 eingeleiteten Jenoptik-Exzellenz-Programm und weiteren Konsolidierungen innerhalb des Konzerns können jedoch nicht ausgeschlossen werden. Wir wollen langfristig profitabel wachsen und dafür sind noch weitere Optimierungen innerhalb des Konzerns notwendig", fügte der Manager hinzu.

DJG/kla/cbr

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