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15.05.2007

Jenoptik übertrifft im 1Q beim Umsatz Prognosen (zwei)

Das organische Wachstum erreichte rund 10%. Der Umsatzbeitrag der Etamic rangierte bei rund 7 Mio EUR. Insgesamt generierte das Unternehmen knapp 60% oder absolut 77,2 Mio EUR der Erlöse im Ausland. Wachstumsmotor blieb die Sparte Laser & Optik.

Das organische Wachstum erreichte rund 10%. Der Umsatzbeitrag der Etamic rangierte bei rund 7 Mio EUR. Insgesamt generierte das Unternehmen knapp 60% oder absolut 77,2 Mio EUR der Erlöse im Ausland. Wachstumsmotor blieb die Sparte Laser & Optik.

Das Nachsteuerergebnis ermäßigte sich auf 2,7 (5,3) Mio EUR und damit stärker als angenommen. Analysten hatten einen Gewinn von 3,0 Mio EUR prognostiziert. Das Unternehmen begründete den Ergebniseinbruch mit einem schlechteren Zinsergebnis. Der im TecDAX gelistete Konzern kündigte zugleich an, dass sich dieser Trend bis zum vierten Quartal 2007 fortsetzen werde. In den ersten Monaten des vergangenen Jahres waren Zinserträge im Zusammenhang mit dem Verkaufsprozess von M+W Zander enthalten gewesen.

Das EBIT der betrieblichen Tätigkeit lag mit 9,0 (8,9) Mio EUR exakt auf dem von Analysten vorhergesagten Niveau. Im Vorjahr hatte ein Einmalertrag aus dem Immobilienbereich von rund 1,5 Mio EUR das EBIT der sonstigen Bereiche geprägt. Die EBIT-Marge verschlechterte sich auf 7,0% (8,2%).

Auf Grund der guten Konjunktur sowie neuer Produkte und Technologien erhöhte sich der Auftragseingang auf 140,9 (117,4) Mio EUR. Der Auftragsbestand legte zum Stichtag leicht auf 448,6 (444,7) Mio EUR zu.

Nicht im ausgewiesenen Auftragseingang und -bestand enthalten sind Neuaufträge der Verkehrssicherheitstechnik aus Nordamerika im Bereich des Service-Providing. Hier verfolgt Jenoptik ein neues Geschäftsmodell, bei dem die Anlagen nicht nur installiert, sondern auch betrieben werden.

Für das Gesamtjahr bekräftigte die Gesellschaft ihre Prognose: So rechnet Jenoptik unverändert mit Umsatzerlösen zwischen 510 Mio und 535 Mio EUR. Beim Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit sieht der Konzern die EBIT-Marge weiterhin zwischen 7,5% bis 8%. Allerdings werde das Zinsergebnis das Geschäftsjahr 2007 bis zur endgültigen Ablösung der festverzinslichen Anleihe negativ belasten.

Potenziale für eine qualitative Ergebnisverbesserung sieht Jenoptik hingegen in Masseneffekten, einer aktiven Portfoliosteuerung, der erfolgreichen Integration von Akquisitionen, der Markteinführung neuer Produkte sowie der weiteren Internationalisierung.

Webseite: http://www.jenoptik.de

DJG/flf/jhe

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