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09.06.2010

Jenoptik will Personal konstant halten - Prognose bestätigt

FRANKFURT (Dow Jones)--Nach dem krisenbedingten Schrumpfkurs im vergangenen Jahr will der Technologiekonzern Jenoptik in Zukunft keine Stellen in nennenswertem Umfang aufbauen. "Die Personalkosten werden auch weiterhin im Fokus unserer Aufmerksamkeit bleiben. Unser Ziel ist es, den künftigen Umsatzanstieg im Wesentlichen mit einer konstanten Personalzahl zu realisieren", sagte Vorstandsvorsitzender Michael Mertin am Mittwoch auf der Hauptversammlung des TecDAX-Konzerns.

FRANKFURT (Dow Jones)--Nach dem krisenbedingten Schrumpfkurs im vergangenen Jahr will der Technologiekonzern Jenoptik in Zukunft keine Stellen in nennenswertem Umfang aufbauen. "Die Personalkosten werden auch weiterhin im Fokus unserer Aufmerksamkeit bleiben. Unser Ziel ist es, den künftigen Umsatzanstieg im Wesentlichen mit einer konstanten Personalzahl zu realisieren", sagte Vorstandsvorsitzender Michael Mertin am Mittwoch auf der Hauptversammlung des TecDAX-Konzerns.

In diesem Jahr will Jenoptik wie bereits 2010 erneut mehr als 10 Mio EUR dauerhaft einsparen. 2009 hatten die Jenaer, die vor allem von der Krise in der Halbleiter- und Automobilindustrie in Mitleidenschaft gezogen worden waren, den Abbau von rund einem Zehntel der einst 3.400 Arbeitsplätze gestartet. Zum Ende des ersten Quartals 2010 beschäftigte Jenoptik noch rund 3.100 Mitarbeiter. Vorstandschef Mertin erklärte auf dem Aktionärstreffen, dass der Personalbestand im Zuge der bereits eingeleiteten Maßnahmen in den Monaten April bis Juni weiter sinken werde.

Für das Gesamtjahr zeigte sich das Management des Optoelektronikkonzerns am Mittwoch dank der konjunkturellen Belebung zuversichtlich: "Vorausgesetzt, die aktuelle Erholung des wirtschaftlichen Umfelds und vor allem der Halbleiterindustrie hält an, soll der Umsatz 2010 auf 475 Mio EUR bis 500 Mio EUR steigen", bekräftigte Mertin. Vor Zinsen und Steuern will Jenoptik 15 Mio bis 25 Mio EUR verdienen, und auch unter dem Strich sollen wieder schwarze Zahlen geschrieben werden.

Im Krisenjahr 2009 war der Umsatz um etwa ein Siebtel auf 473,6 Mio EUR geschrumpft. Operativ verlor Jenoptik nicht zuletzt wegen des teuren Sanierungsprogramms rund 19 Mio EUR, netto stand ein Minus von sogar 33,9 Mio EUR in den Büchern. Das Sparprogramm kostete den Optoelektronikkonzern im vergangenen Jahr 27,4 Mio EUR.

Webseite: www.jenoptik.com - Von Nico Schmidt, Dow Jones Newswires; +49 (0)69 297 25 114; nico.schmidt@dowjones.com DJG/ncs/brb

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