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11.03.1994

Jenz & Partner GmbH Grafische Bedieneroberflaechen - Ein Leitfaden fuer das Anwendungsdesign

Erlensee 1992, 335 Seiten, 98 Mark

Anwendungsprogramme ohne grafische Bedieneroberflaeche (Graphical User Interface = GUI) sind heute weder auf dem Markt noch im eigenen Unternehmen durchzusetzen. Fuer Software-Entwickler bedeutet dies, sich bei der Programmierung von Anwendungen darueber Gedanken zu machen, wie das Design eines Interfaces aussehen soll. Dabei koennen nicht nur die Schwierigkeiten der Entwicklung selbst Kopfzerbrechen bereiten. Zusaetzlich gilt es, sich fuer eine gaengige Bedieneroberflaeche wie Microsoft-Windows als Aufsatz fuer DOS, den Presentation Manager von IBM fuer das Betriebssystem OS/2 oder die Unix-Oberflaeche OSF/Motif zu entscheiden oder aber eine eigene Loesung zu entwerfen.

Letztere Moeglichkeit favorisieren die Autoren der Jenz & Partner GmbH. Sie empfehlen, Anwendungen nicht nur fuer ein bestimmtes GUI- System zu schreiben, weil die bisherige Marktstruktur mit nur drei grossen Herstellern, die mit Betriebssystemen und grafischen Benutzer-schnittstellen um die Gunst der Anwender buhlen, nicht von langer Dauer sein werde.

Das Buch richtet sich an Anwendungsdesigner, die sich in die wichtigsten Prinzipien der Programmierung grafischer Benutzeroberflaechen einarbeiten wollen, ohne dabei das Rad neu erfinden zu muessen. Im ersten Kapitel steht die Philosophie eines GUIs im Vordergrund. Hier stellen die Verfasser Windows, Presentation Manager und OSF/Motif in ihren Grundzuegen vor.

Abschnitt zwei zeigt, wie die gewaehlte Arbeitsoberflaeche, der jeweilige GUI-Manager und die eigentliche Anwendung ineinander verzahnt zusammenwirken und welche Konsequenzen dies fuer den Entwickler eines DV-Systems hat. Im Vordergrund steht die Schnittstelle zwischen Arbeitsoberflaeche und Anwendung sowie die Interaktion zwischen Anwender und Interface. Dieses Kapitel ist wesentlich fuer die Bestimmung der Prinzipien eines Anwendungsdesigns, das eine konsistente Bedienung verschiedener Anwendungen zum Ziel hat. Die folgenden Kapitel beschaeftigen sich mit Fragen des dynamischen Datenaustauschs, der Verknuepfung und Einbettung von Objekten und dem differenzierten Aufbau eines Fensters mit verschiedenen Elementen.

Das Softcover ist kein weiterer Leitfaden zur Entwicklung von Interfaces, sondern stellt die wesentlichen Prinzipien der verfuegbaren Schnittstellen und ihre Zusammenhaenge heraus. Wer eine Anwendung programmieren will, die auch noch in einigen Jahren tragfaehig ist, trifft mit diesem Titel eine gute Wahl.