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10.10.2006

JesOS, Maria und ...

Heutzutage ist es klug, bei zu publizierenden Glaubensangelegenheiten vorsichtig zu agieren. Möchte man etwa Karikaturen veröffentlichen, ist es ratsam, vorher Vertreter der fünf Weltreligionen - also des Christentums, Islams, Buddhismus, Hinduismus und der jüdischen Glaubensausrichtung zu konsultieren. Bis diese dann ihre Erörterungen abgeschlossen haben, ist die Publikation zwar möglicherweise eingestellt, aber man hat sich zumindest lupenrein politisch korrekt verhalten.

Wir scheren uns um solcherlei Bedenken aber nicht, hoffen wir doch darauf, dass Presse- und Meinungsfreiheit noch einen Wert an sich darstellen. Deshalb schreiben wir auch, dass es jetzt - lang genug hat’s ja gedauert - ein Linux für Christen gibt. Genau genommen können die Angehörigen der Dreifaltigkeitskirche sogar unter zwei Varianten wählen: Das unter der Benutzeranmutung des KDE-Desktops laufende "Ichthux" und "Christian Ubuntu" mit dem Gnome-Desktop. Die beiden Betriebssystemvarianten warten unter anderem mit christlichen Smileys und Symbolen, Bibelprogrammen, Kommentaren und Wörterbüchern auf.

Auch diese Linuxe folgen mit Hinweis auf Matthäus 10,8 dem Open-Software-Gedanken von der unentgeltlichen Verbreitung: "Umsonst habt ihr’s empfangen, umsonst gebt es auch."

Jetzt wäre nur noch eins interessant zu wissen: Ob, wann und wie werden Vertreter der anderen Glaubensausrichtungen, etwa des Islam, mit einer eigenen Linux-Variante kontern? Die sind dann erweitert um ..... ab hier wurde der Text zensiert.