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Die Effektivität soll gesteigert werden


15.11.1991 - 

Jessi startet mit weniger Geld in die Hauptphase

MÜNCHEN (CW) - Auf dem jüngsten Treffen zwischen dem Vorstand und dem Committee der Jessi-Initiative, wurden die Weichen für die am 1. Januar 1992 beginnende Hauptphase des Projektes gestellt. Die EG stellt jedoch für das nächste Jahr weniger Mittel zur Verfügung, als ursprünglich zugesagt.

Die Ende Oktober in München getroffenen Vereinbarungen verpflichten die Vertreter der öffentlichen Hand, aus denen sich das Jessi-Committee zusammensetzt, und die Jessi-Partner auf ein Programmvolumen von 400 Millionen ECU für das Jahr 1992. 50 Prozent davon werden von den Projektpartnern selbst aufgebracht. Der Gesamtrahmen liegt allerdings um 25 Prozent niedriger als ursprünglich angesetzt, weil der Beitrag der EG weit hinter den im letzten. Jahr gemachten Zusagen blieb. Angesichts der eingeschränkten Mittel drückte der Vorstand seine Besorgnis über einen angemessenen Beitrag der EG-Kommission aus. Nach wie vor jedoch hofft die Joint European Submicron Semiconductor Initiative, daß die Europäischen Gemeinschaften die Zahlungen auf das geplante Niveau anheben.

Der Vorstand unterbreitete dem Committee verschiedene Vorschläge zur Neustrukturierung des Programms, die dessen Effektivität steigern sollen. Demnach werden die mehr als 70 Einzelprojekte der Startphase auf "Flaggschiffe" und "Projekt-Cluster" konzentriert werden. Hochzeilenfernsehen, digitaler Hörfunk, digitaler Mobilfunk, Hochleistungs-ISDN-Netzwerke, Chip-Lithografie und wettbewerbsfähige Produktionsverfahren gelten dabei als Flaggschiffe. Kleinere Projekte sollen hingegen zu Clustern zusammengefügt werden und so größere Bereiche abdecken. Die Vertreter der öffentlichen Hand stimmten den Vorschlägen zu.