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12.06.1992 - 

Texas Instruments baut in Lizenz

Jetzt tritt Cyrix auch mit drei 486DX-Clones gegen Intel an

RICHARDSON (CW) - Der Kampf um Marktanteile im PC-Prozessormarkt geht weiter: Die Cyrix Corp., die im März 1992 bereits die Konkurrenz-CPU "Cx486SLC" zu Intels 486SX-Prozessor vorstellen und Mitte April mit ersten OEM-Kunden aufwarten konnte (Tandon, Zeos, Microslate), wirft sich nun auch mit 486DX-Clones in die Brust.

Die 25- und 33-MHz-Versionen der "Cx486DLC"-Bausteine würden ab sofort in Mengen produziert, eine 40-MHz-CPU sei in Einzelstückzahlen ebenfalls ab sofort, in Mengen ab dem dritten Quartal 1992 verfügbar.

Im Zuge eines gegenseitigen Lizenzabkommens, das Texas Instruments (TI) im Mai dieses Jahres mit Cyrix schloß, scheint TI auch die drei neuen Prozessoren zu produzieren. Die Intel-Konkurrenz ist steckerkompatibel zu den 386-DX-CPUs und Befehlssatz-kompatibel zu den 486-CPUs des PC-Prozessor-Monopolisten.

Cyrix erhofft sich vor allem von der preislichen Angebotslücke zwischen den 486SX-25- und 486DX-33-Prozessoren von Intel ein Geschäft: Ersterer koste 119, letzterer jedoch 406 Dollar, rechnet Jim Chapman, Vice-President im Marketing-Bereich von Cyrix vor.

Werde etwa die 33-MHz-Version des Cx486DLC kombiniert mit dem Cyrix-Koprozessor Cx87DLC, so koste dies den Käufer weniger als die Hälfte eines Intel 486DX mit der gleichen Taktrate. Die Rechenleistung sei sehr ähnlich.