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09.08.1985

Job-hopping

Im anhaltend harten Wettbewerb der USA mit Japan um die Vorherrschaft im Feld der High-Technology wird nun unter Einsatz aller Mittel gekämpft: Es geht um den ersten Platz auf dem eng gewordenen Weltmarkt in einer der wenigen zukunftsträchtigen Wachstumsbranchen. Die neuen Techniken mit ihren immer kürzeren "Halbwertzeiten" verschärfen auch die sozialen Konflikte. Betriebliche Sozialleistungen sind in der Neuauflage des amerikanischen Traums vom Goldrausch nicht vorgesehen; wer sich in den Techno-Fürstentümern gewerkschaftlich organisieren will, wird gefeuert. Humane Arbeitsbedingungen verursachen Kosten, und diese gefährden - in diesem Klima "mörderischer" Konkurrenz - möglicherweise den gesamten Wirtschaftszweig: eine Situation, mit der sich Staat und Gewerkschaften beschäftigen müssen - auch in der Bundesrepublik.

Job-hopping unter kalifornischer Sonne also in eine neue Richtung: Die einst freiwillige Fluktuation von White-collar-people sowie Produktionsarbeitern um eines höheren Gehaltes oder besserer Arbeitsbedingungen willen ist erstarrt. Man könnte schließlich zum ersten Mal unfreiwillig auf der Straße landen. Und was macht man dort? Sarkastische Antwort eines Insiders: "Einen guten Eindruck."