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20.02.1976

Jobs für Bit-Fummler

Etwa 30 Mikrocomputer-Systeme werden derzeit in Europa angeboten Dazu gibt es zumeist "Programm- oder System-Entwicklungsplätze"- Preislage zwischen I5000 und 60000 Mark - an denen der Bitfummler solange brüten und testen, bis er seine Software endlich so zusammengebaut hat, daß sie mit micro-malen - von mini-mal kann man da wohl nicht sprechen - Speicheraufwand und ausreichend schnell läuft. Zur Fehlersuche gibt es spezielle Hilfsmittel. Aber das Software-Angebot ist bislang mager. Auch Siemens bietet zum Start im Mikro-Geschäft nichts Neues: PL/M-Compiler, Assembler, Simulator und ein Betriebssystem für Floppies. Von Fortran, Basic oder der kommenden Prozeßrechnersprache Pearl keine Rede - obwohl mit vielen Klein-Abnehmern gerechnet wird, deren Ingenieure doch wohl eher mit einer höheren Programmiersprache als mit Assembler oder dem Selbst-Stricken eines Befehlssatzes zu befreunden wären. Paradoxon: Gerade die anwendungsspezifischen Micro-Systeme erfordern einen hochspezialisierten Systemprogrammierer, der es versteht, Nullen und Einser einzeln umzudrehen Komfort etwa in der Form von Betriebssystemen und Utilities ist offenbar erst in größerem Umfang zu erwarten, wenn die 16-Bit-Prozessoren an Boden gewinnen Vorerst ist das Software-Angebot noch recht mic-rig. -py