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23.12.1988

Jörg D. Thiede, Professor aus Berlin, richtet in der Spreestadt im Auftrag des Bundesverbands Mittelständische Wirtschaft (BVMW) eine Datenbank für die mittleren Unternehmen ein. Das "offene Wirtschafts-Informations-System" (OWIS) soll bis Ende 1992 fer

Jörg D. Thiede, Professor aus Berlin, richtet in der Spreestadt im Auftrag des Bundesverbands Mittelständische Wirtschaft (BVMW) eine Datenbank für die mittleren Unternehmen ein. Das "offene Wirtschafts-Informations-System" (OWIS) soll bis Ende 1992 fertiggestellt sein, also rechtzeitig zur Freigabe des Binnenmarkts. Für diese Datenbank - Arbeitstitel: Hermes - sind Investitionen in Höhe von 6,3 Millionen Mark veranschlagt; die NCR GmbH sponsert das Unix-Vorhaben durch die Bereitstellung von Hard- und Software. Auch die öffentliche Hand soll ihr Scherflein beisteuern.

Lawrence Perlman (50), Sanierer des Speicherbereichs von Control Data, hat von Chairman Robert Price (58) die Funktion des President übernommen; gleichzeitig wurde für ihn die neue Position eines Chief Operating Officer geschaffen. Price bleibt vorerst Chief Executive Officer und damit der erste Mann bei CDC. Perlman gilt als potentieller Nachfolger von Price.

Jürgen Gerhards (45, Foto), Ex-MAI-Geschäftsführer und zuletzt Prokurist und Vertriebsleiter bei der Programm Standard GmbH, Sindelfingen/Bochum, ist jetzt als Verkaufsdirektor Mittelständische Wirtschaft Inland/Datensysteme bei Mannesmann Kienzle in Villingen. Hans-Peter Friedrich Kroll, Diplom-lnformatiker und bisher geschäftsführender Gesellschafter der von Mannesmann übernommenen Firma Gedis, übernahm die Leitung des Kompetenzcenters Fertigungsindustrie.

Ross Perot, steinreicher EDS-Aussteiger und GM-Provokateur will seine amerikanischen Unternehmerkollegen aus der Lethargie reißen und gegen das Analphabetentum in den USA kämpfen. In den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg sei die US-Industrie zu selbstgefällig geworden, schimpfte Perot. Doch amerikanische Güter seien längst nicht mehr die besten der Welt; die US-Wirtschaft gerate zusehends unter Kontrolle japanischer Geldgeber. In Harvard hielt Perot der Regierung vor trotz eines Bildungssystems, das jährlich 328 Milliarden Dollar verschlinge, gebe es in der industrialisierten Welt kein Land mit ähnlich hohem Anteil an Leuten, die nicht einmal richtig lesen und schreiben können. Ein gutes Haar ließ der exzentrische Unternehmer lediglich an Steve Jobs, an dessen Firma Next Inc. Perot mit 20 Prozent beteiligt ist. Jobs lege nämlich noch Wert auf Qualität und Innovation.

Kari Kairamo, Chef des finnischen Mischkonzerns Nokia und Motor der Expansion in Richtung Telekommunikation und Computer, ist 55jährig in Helsinki an einer "plötzlich aufgetretenen Erkrankung" gestorben. Der daraufhin aufgekommene Verdacht, Kairamo habe Selbstmord begangen, wurde von Nokia nicht bestätigt, aber auch nicht dementiert. Als Nachfolger berief der Aufsichtsrat den 58jährigen Simo Vuorilehto, bekannt als Kairamos rechte Hand.

James Cannavino, Mainframe-Veteran und Präsident der Data Systems Division der IBM Corp., wird Nachfolger von Bill Lowe, dem zu Xerox abgewanderten PC-Chef. An der Spitze der neuen Advanced Workstation Group, die eine AIX-Produktlinie vom PC bis in Großrechner-Leistungsklassen aufbauen soll, steht Nicholas Donofrio.