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02.09.2005

John Deere spart mit E-Billing

Finanzdokumente werden nun im XML-Format versendet.

John Deere Central Services, eine Dienstleistungs-Tochtergesellschaft von Deere & Company, will europaweit den Austausch von Finanzdokumenten mit Vertriebspartnern und Importeuren erleichtern. Das Unternehmen entschied sich dabei für die E-Billing-Lösung "Esker Deliveryware" von Esker Software. Damit kann John Deere seine Systeme mit einem europaweiten Netz von mehr als 500 Vertriebspartnern und Niederlassungen verknüpfen.

Anbindung der Partner

Insbesondere das Ersatzteilgeschäft erfordert den Austausch einer Vielzahl von Rechnungen sowie Gut- und Lastschriften zwischen den regionalen Verkaufshäusern und den jeweiligen lokalen Abnehmern. Durchschnittlich werden mehr als eine Million Dokumente pro Jahr ausgetauscht. Mit der neuen Lösung lassen sich Rechnungen sowie Gutschriften, die automatisiert aus dem zentralen Host-System erzeugt und als signiertes PDF-Dokument verschickt werden, zusätzlich auch im XML-Format an den Vertriebspartner versenden.

"Während wir selbst durch die automatisierte elektronische Versendung der signierten Dokumente Kosten sparen, profitieren unsere Vertriebspartner von der Möglichkeit der direkten und automatisierten Verarbeitung", erklärt Franz Fruechtl, Manager bei John Deere Central Services in Mannheim. Mit entsprechender Anpassung der eigenen Software entfielen für die Partner zusätzliche Bearbeitungsschritte wie der Ausdruck, die manuelle Vorsortierung oder gar die erneute Dateneingabe. Die Lösung ist technisch bereits umgesetzt, derzeit arbeitet John Deere daran, sie bei den Niederlassungen und Vertriebspartnern zu implementieren. "Das System bringt wenig, solange die Partner die Daten nicht automatisiert verarbeiten können", so Fruechtl. In vielen Niederlassungen laufen erste Tests, einige haben bereits mit der Einführung begonnen. Bis Ende Oktober soll die Implementierung der Lösung sowohl für den Bereich Ersatzteile als auch für Fertigmaschinen abgeschlossen sein.

In Deutschland werden rund 120, in Europa zirka 500 Partnerunternehmen angeschlossen. "Die technischen Voraussetzungen dafür sind gelegt", bestätigt Fruechtl. Auch in England und Spanien laufe der Rollout bereits. (rg)