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26.05.2015 - 

Weniger Tagesgeschäft

Jony Ive wird Chief Design Officer von Apple

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
Er sorgt außerdem ziemlich rund um die Uhr bei Twitter dafür, dass niemand Weltbewegendes verpasst, treibt sich auch sonst im Social Web herum (auch wieder bei Facebook) und bloggt auf teezeh.de. Apple-affin, bei Smartphones polymorph-pervers.
Jonathan "Jony" Ive prägt seit vielen Jahren das klare und reduzierte Design von Apple. Er wurde jetzt auf den neu geschaffenen Posten eines Chief Design Officer befördert.

Apples Webseite ist noch nicht entsprechend aktualisiert und listet den für seine Verdienste bereits zum Sir geadelten Ive noch als Senior Vice President, Design. Zuerst gemeldet hatte die Beförderung zum Chief Design Officer der britische "Telegraph" in einer ebenso langen wie lesenswerten Geschichte zum Status Quo in Cupertino.

Jonathan Ive, neuer Chief Design Officer von Apple
Jonathan Ive, neuer Chief Design Officer von Apple
Foto: Apple

Neben Ive wurden demnach übrigens auch gleich seine beiden engsten Mitarbeiter in Apples sagenumwobenen Designstudio befördert - der ebenfalls aus Großbritannien stammende Richard Howarth wird neuer Leiter Industrial Design (im Wesentlichen Hardware); der US-Amerikaner Alan Dye wird Leiter User Interface (primär Software); jeweils im Rang eines Vice President.

Laut einer internen E-Mail von Apple-Chef Tim Cook, die "9to5Mac" durchgesteckt hat, behält Jonathan Ive die Gesamtverantwortung für das Apple-Design. Cook hatte Apple nach dem Abgang von Scott Forstall auch die Verantwortung für die Gestaltung der Software übertragen. Dieser Schritt wird nun revidiert.

Das gewöhnlich sehr gut informierte "9to5Mac" hat mittlerweile eine ausführlichere Analyse der Ankündigung veröffentlich und liest zwischen den allerlei Zeilen unter anderem heraus, dass Ive bedauerlicherweise einen ersten Fuß aus der Tür von Apple heraus strecke. Schon länger war bekannt, dass der mittlerweile 48-jährige Familienvater Ive seine Zwillinge lieber in England zur Schule schicken möchte als in den USA. Dass er künftig "mehr reisen" werde, wie Ive zu Stephen Fry im "Telegraph" sagte, könnte sehr wohl den Rück(um)zug nach England andeuten, mutmaßt Seth Weintraub in dem Apple-Blog.

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