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29.08.2008

Junginformatiker träumenvon einem Job bei Google

Deutschlands Informatiknachwuchs hat seine Lieblingsunternehmen gewählt.

Noch vor zwei Jahren hat der Suchmaschinenbetreiber in der Umfrage des Berliner Trendence-Instituts keine Rolle gespielt. Jetzt ist Google für die mehr als 6000 angehenden Informatiker die erste Adresse. Vorjahressieger SAP fällt auf den zweiten Platz zurück, IBM bestätigt den dritten Rang des Vorjahres. In der Studie gaben Informatikstudenten, die kurz vor dem Examen stehen, ihre Stimme ab. Dabei zeigte sich, dass auch Anwender Chancen auf Nachwuchskräfte haben: Großkonzerne wie Volkswagen, Bayer, Allianz, Otto oder die Ford-Werke haben im Vergleich zu den Vorjahren viele Plätze gutgemacht (siehe Rangliste auf Seite 25). Vor allem die Automobilindustrie übt auf die Absolventen eine besondere Anziehungskraft aus. BMW, Porsche und Audi landeten auf den vorderen Plätzen. Allerdings will die Mehrheit der angehenden Informatiker wie auch schon im Vorjahr lieber in die IT-Industrie als bei Anwendern arbeiten.

Weitere Trends:

  • Gesondert befragt wurden die High Potentials, also die besten 25 Prozent eines Jahrgangs. Dabei schnitten Beratungshäuser gut ab, obwohl sie sonst erst ab Platz 20 zu finden sind.

  • Der Informatiknachwuchs wird von Jahr zu Jahr selbstbewusster, sofern die Gehaltsvorstellungen als Maßstab gelten können. Vor zwei Jahren wollten die Absolventen noch durchschnittlich 41 800 Euro im Jahr verdienen, im Vorjahr 42 600 Euro, und dieses Jahr sollen es schon 43 000 Euro sein. Die Erwartungen an die Wochenarbeitszeit haben sich kaum verändert. Die Junginformatiker gehen durchschnittlich davon aus, 43,4 Stunden pro Woche arbeiten zu müssen.

  • Auch angehende Ingenieure und Betriebswirte haben abgestimmt. Für sie sind IT-Unternehmen als Arbeitgeber uninteressant. Der erste IT-Arbeitgeber, der bei den Ingenieuren auftaucht, ist IBM auf Platz 28, dann SAP auf Platz 30 und Nokia auf Platz 64. Google kommt unter den ersten 100 Firmen erst gar nicht vor. Etwas besser sieht es bei den Betriebswirten aus: Hier belegt SAP Rang 16 als bestes IT-Unternehmen vor Google vier Plätze dahinter und IBM auf Rang 54. (hk)