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Auch Behörden gewinnen als Arbeitgeber an Attraktivität

Junginformatiker zieht es zu Siemens und IBM

23.08.2002
MÜNCHEN (CW) - Siemens, IBM und die Fraunhofer-Gesellschaft stehen beim Informatik-Nachwuchs hoch im Kurs. Bei diesen Unternehmen, so zeigt eine Umfrage, möchten Berufsanfänger am liebsten starten.

Obwohl Siemens 16 500 Arbeitsplätze abbauen will, lassen sich IT-Absolventen nicht abschrecken: Zum dritten Mal in Folge wählten sie den bayerischen Konzern zum attraktivsten Arbeitgeber. Vor allem die Hoffnung auf interessante Aufgaben im In- und Ausland sowie auf einen krisensicheren Job führten dazu, dass sich mehr als 20 Prozent von 3650 befragten Informatikstudenten für Siemens entschieden. Das ergab eine Umfrage des Trendence-Instituts für Personal-Marketing und der Computerwoche.

Die eigentlichen Gewinner sind dieser Erhebung zufolge aber die Forschungsunternehmen und Behörden. Hier zu arbeiten verspricht Sicherheit und anspruchsvolle Aufgaben. Nicht nur die Fraunhofer-Gesellschaft, die vom siebten auf den dritten Rang aufstieg, auch das Max-Planck-Institut und das Deutsche Luft- und Raumfahrtzentrum schafften den Sprung in die Top Ten. Beide standen im vergangenen Jahr nicht auf der Liste.

Für die angespannte wirtschaftliche Situation in manchen Unternehmen zeigen die IT-Studenten wenig Verständnis. Die Gehaltswünsche liegen über Tarif und sind im Vergleich zur Vorjahresumfrage sogar um rund 900 Euro pro Jahr gestiegen (siehe Seite 42).

Abb: Wo Studenten arbeiten möchten

Der IT-Nachwuchs will Sicherheit, niveauvolle Aufgaben und möglichst viel Geld. Das scheinen vor allem große Konzerne und Behörden zu versprechen. Quelle: CW