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07.12.2005

Juniper und Symantec checken Client-Security

Statusabfrage ergänzt sicheren Zugang via SSL.

Juniper Networks und Symantec haben eine Lösung entwickelt, um Fernzugriffe auf Unternehmensnetze via SSL-VPN zusätzlich abzusichern. "Advanced Endpoint Defense Module" (AEDM) basiert auf Technik, die Symantec durch die Übernahme von Wholesecurity erhalten hat, und soll sich in Junipers "Infranet"-Architektur einklinken. Dazu hat Juniper das Betriebssystem "Instant Virtual Extranet" (IVE) 5.2 seiner VPN-Gateways der "Secure-Access"-Reihe (SA) modifiziert.

Will ein Anwender eine SSL-Verbindung aufbauen, scannt ein Softwareagent, der dynamisch heruntergeladen wird, seinen Rechner zunächst auf möglicherweise vorhandene Schädlinge. Dadurch entfällt die Installation einer permanenten Client-Komponente. Außerdem wird überprüft, ob bestimmte Sicherheitslösungen auf den Endgeräten vorhanden sind. Welche das sein müssen, können Administratoren individuell definieren.

Nur wenn die Anforderungen erfüllt werden, gestattet die Software den Verbindungsaufbau. Eine 25-Benutzer-Lizenz von AEDM soll standardmäßig mit Junipers SA-Gateways ausgeliefert werden. Weitere Lizenzen gibt es zum Preis von 1000 Dollar für 50 gleichzeitige Sessions und 30000 Dollar für 2500 gleichzeitige Sessions. (ave)