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Juristen streiten über Linux-Risiken

25.01.2005
Die Frage nach den rechtlichen Problemen beim Einsatz von Open-Source-Software erhitzt die Gemüter.

Die Open-Source-Gemeinde ist in der Defensive. Der Linux-Kernel verletze mehr als 228 Patente, behauptet Microsoft-Chef Steve Ballmer unter Berufung auf eine umstrittene Untersuchung. Unternehmen, die Linux einsetzen, gingen größere juristische Risiken ein als Windows-Nutzer. Die latente Rechtsunsicherheit will sich auch der US-amerikanische Softwareanbieter SCO zunutze machen. Er verklagte Open-Source-Anwender wegen angeblicher Urheberrechtsverletzungen.

IT-Verantwortliche in Unternehmen, die quelloffene Software einsetzen oder dies planen, sind verunsichert. Die computerwoche bat zwei IT-erfah-rene Juristen unabhängig voneinander um eine Einschätzung. Eine zentrale Aussage lautet: Rechtliche Risiken bestehen, doch die Unternehmen haben es selbst in der Hand, diese zu verringern. Eine andere: Aus Anwendersicht gleichen die juristischen Risiken beim Einsatz von freier Software wie Linux weitgehend denen von herkömmlichen Programmen. (Ausführlicher Bericht Seite 10.) (wh)