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20.03.1998 - 

Justizministerium will kein Spielverderber sein

Justizministerium will kein Spielverderber sein Windows 98 soll Ende Juni 1998 auf den Markt kommen

PC-Hersteller werden auf der am 16.Juni 1998 in New York beginnenden Computermesse "PC Expo" erstmals Gelegenheit haben, Rechner mit Windows 98 vorzuführen, hieß es aus Redmond.Diese Betriebssystem-Version würden die Microsoft-Händler allerdings, so Brancheninsider, offiziell noch als Betaversion titulieren.

Das Justizministerium (DOJ = Department of Justice) scheint derweil gute Miene zu bösem Spiel zu machen und nicht zu versuchen, die Auslieferung des mit der Browser-Software gepaarten Betriebssystems zu verhindern.Allerdings werde es Richter Penfield Jackson auffordern, gegenüber Microsoft durchzusetzen, neben dem integrierten Produkt auch ein solches ohne die Explorer-Software auszuliefern.Jackson hat Microsoft in einem seit Dezember 1997 andauernden Gerichtsverfahren verpflichtet, auch Windows-95-Versionen anzubieten, die den Explorer nicht enthalten.

Die wesentliche Neuerung von Windows 98 ist die symbiotische Verknüpfung der Internet-Software mit dem Betriebssystem.Für den Anwender stellt sich unter dem Windows-95-Nachfolger ein Surf im Internet genauso dar wie ein Gang durch seine Festplatteninhalte.Er nutzt dafür jeweils die gleiche Browser-Oberfläche.

Windows 98 unterstützt darüber hinaus unter anderem Digital-Versatile-Disc-(DVD-)Laufwerke sowie Universal-Serial-Bus-(USB-)Verbindungen.Außerdem wird es unter dem neuen Betriebssystem möglich sein, mehrere Monitore an einem Rechner anzusteuern.