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10.09.1999 - 

IT in der Automobilindustrie/Kommentar

(K)ein Mangel

Analysten fahren weiter auf Autos ab", titelte kürzlich die "Süddeutsche Zeitung". In der Tat, die Branchenampeln stehen weiter auf Grün. Ungebrochene Nachfrage stößt auf eine geradezu virtuose Diversifizierung des Produktangebots: Vom Truck bis zum Fun Car reicht das gewaltige Sprektum, vom Luxusgefährt im Retro-Design bis zum Drei-Liter-Diesel mit Öko-Label. Und auch die Massenproduktion geht ihren hierzulande gewohnt erfolgreichen Gang. Denn computerunterstütze Plattformstrategie und Fertigung tragen Früchte: erhebliche Produktivitätsfortschritte.

Informationstechnik in all ihren Facetten spielt dabei die tragende Rolle:

-Staumuffel werden mit Verkehrsleitsystemen beruhigt. Verkehrslogistisches und Satelliten-Know-how fließen hier ein.

-Ökonomisch und ökologisch versierte Autofahrer können auf immer sparsamere Motoren hoffen. Meß- und Regeltechnik machen''s möglich.

-Bequeme Verkehrsteilnehmer rechnen mit immer kürzeren Wartungsintervallen. IT-gestütztes Qualitäts-Management in der Fertigung sorgt für immer höhere Zuverlässigkeit.

-Besonders eiligen Mobilisten kommt die servicefreundliche Konstruktion der neuen Fahrzeuge entgegen. Virtual Reality optimiert das Handling der Kfz-Mechaniker; Ersatzteil-Management verkürzt die Wartezeiten. Dokumenten-Management ist die Grundlage dafür.

Die Liste ließe sich beliebig verlängern.

Zurückhaltung ist zur Zeit nur an einer Front des IT-Anwendungsspektrums festzustellen: Ernstzunehmende E-Commerce-Auftritte, die über mehr oder weniger gelungene, das Marketing unterstützende Aktivitäten hinausgingen, sind nicht auszumachen.

Wir verkneifen uns eine Wertung dieses von IT-Auguren kritisierten Mangels. Kann denn der Kunde noch mehr "im Mittelpunkt stehen" als in der Automobilindustrie? bi