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20.12.1996 - 

Microsoft will zusätzliche Optionen

Kabbeleien um Java

Auf der Fachmesse "Internet World" hat die Sun Tochter Javasoft eine Zertifizierungs-Aktion gestartet, in deren Rahmen Anbieter von Java-Techniken überprüfen sollten, ob ihre Programme den Spezifikationen der Java Virtual Machine entsprechen, in der sie ablaufen sollen. Alle Großen der Branche nahmen teil, nur Microsoft fehlte. Nun behauptet Microsofts Internet-Chef Charles Fitzgerald: "Wir sind nicht eingeladen worden." Sun bestreitet das. Hintergrund dieses von Beobachtern als kleinkariert charakterisierten Streits ist ein Tauziehen um die Standardisierung von Java (vgl. CW Nr. 50 vom 13. Dezember 1996, Seite 22). So gibt es eine Gruppe um Microsoft, die offensichtlich befürchtet, Sun wolle mit Hilfe von Java Kontrolle über die Mitbewerber ausüben. Umgekehrt wird Microsoft unterstellt, die bislang offene Java-Technik durch Zusätze zu einem proprietären Produkt machen zu wollen.

Nahrung bekommen solche Gerüchte durch Aktionen für ein reines Java, wie sie Javasoft jetzt gestartet hat, aber auch durch Aussagen wie die von Bob Muglia, Vice-President Internet-Platforms bei Microsoft: "Es ist nicht so wichtig, ob eine Anwendung Java-zertifiziert ist oder ob das Programm so geschrieben ist, daß es die Vorteile von Windows voll nutzt", verkündete Muglia auf der Internet World.