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20.07.1979 - 

60 Hardware-Hersteller im Exportgeschäft tätig:

Kanadische Computer-Industrie behauptet sich gegen US-Töchter

OTTAWA (VWD) - Kanada weist eine eigene Computer-Hardware-Industrie auf, deren Produkte in erheblichem Umfang exportiert werden. Um jedoch die einheimische Nachfrage zu decken, müssen jährlich Computer und Teile davon im Wert von mehreren 100 Millionen Kanadische Dollar eingeführt werden, wobei auch die Bundesrepublik Deutschland zu den Lieferanten zählt.

Die kanadische Computer-Industrie besteht aus zwei sehr unterschiedlichen Sektoren. Auf der einen Seite stehen die kanadischen Tochtergesellschaften acht großer US-Computer-Firmen (Amdahl, Burroughs Business Machines Ltd., Control Data Canada Ltd., Digital Equipment of Canada Ltd., Honeywell Informations Systems Ltd., IBM Canada Ltd., NCR Canada Ltd. und Sperry-Rand-Univac Computer Ltd.), die größtenteils komplette Computer-Systeme anbieten und (einschließlich des Umsatzes mit Software und anderen Produkten) Umsätze meist auf dreistelliger Millionenhöhe erreichen. Beim Marktführer IBM Canada Ltd., dessen Marktanteil bei Hardware von Experten auf 60 Prozent geschätzt wird, überschreitet der Gesamtumsatz sogar die Milliardengrenze berichtet die Bundesstelle für Außenhandelsinformation (BfA), Köln.

Das Fertigungsprogramm dieser kanadischen Tochtergesellschaften ist vielfach nur komplementär und in das weltweite Fertigungsprogramm der Muttergesellschaft integriert. Das bedeutet, daß die kanadischen Werke in diesen Fallen vor allem Teile herstellen, die dann exportiert werden und in anderen, insbesondere US-amerikanischen Werken des Konzerns zur Endmontage kommen.

Neben den großen acht Unternehmen gibt es mehrere hundert kleinere, in der Mehrzahl rein kanadische Computer-Firmen, von denen fünf bis sechs einen Umsatz (einschließlich Software und anderen Produkten) von etwa 50 Millionen Kanadische Dollar haben und etwa 60 aktiv im Exportgeschäft tätig sind. Die kleineren Firmen bieten teilweise auch komplette Anlagen an, wobei die Teile weitgehend von anderen Finnen, darunter auch den großen Gesellschaften, zugeliefert werden. Der Großteil des Geschäftes im Hardware-Bereich entfällt aber bei den kleineren Firmen auf Spezial- und Zusatzgeräte.