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23.05.2003 - 

Veritas legt Strategie für Storage-Management offen

Kapazitäten wie Strom abbuchen

MÜNCHEN (CW) - Veritas Software nahm die eigene Anwenderkonferenz in Las Vegas zum Anlass, die Bestandteile für das Speicher-Management zu definieren: Virtualisierung, Ressourcenverwaltung und Storage als Service.

In puncto Virtualisierung hat Veritas die Host-basierende Technik des "Volume Managers" auf das Netzwerk ausgeweitet. In Zusammenarbeit mit den Switch-Herstellern Cisco und Brocade wurde das Programm für den Einsatz in Netzschaltzentralen tauglich gemacht.

Neuerungen gibt es auch bei den Werkzeugen für die Speicherressourcenverwaltung (SRM). Die schon existierenden Produkte "SAN Point Control" und "Storage Reporter" sollen mit der SRM-Technik für Windows "Storage Central" der übernommenen Precise Software Solutions die Grundlage eines umfangreichen Lösungsangebots bilden.

Bisher konnten Anwenderunternehmen mit den SRM-Werkzeugen ihre Speicherinfrastruktur automatisch erkennen und verwalten. In Zukunft wird Speicher nicht nur nach Meinung von Veritas als ein Verbrauchsgut wie Elektrizität oder Wasser angesehen werden. Dazu plant die Company, die SRM-Programme um Mess-, Reporting- und regelbasierende Werkzeuge zu ergänzen. Ziel ist, dass IT-Abteilungen das Datenwachstum besser in den Griff bekommen und ihre Leistungen den anderen Abteilungen in Rechnung stellen können.

Kosten zuweisen

Im vierten Quartal will Veritas den "Service Manager" vorstellen, der den SRM-Ansatz in Richtung eines "Utility"-Modells ausweitet. Der Service Manager wurde entwickelt, "um IT-Organisationen die Möglichkeit zu bieten, speicherbezogene Dienste wie Provisionierung und Backup, Überwachung und Reporting zu definieren und die Kosten dafür genau den nutznießenden Abteilungen zuzuordnen". Endanwender könnten Speicherkapazität über ein Portal oder eine Website anfordern, und der Service Manger würde die Informationen über die Kosten dafür liefern, so dass die anfragende Abteilung genau nach ihrem Verbrauch zu belasten wäre.

In Zukunft sollen diese Dienste dank der Technik der von Veritas übernommenen Jareva Technologies auch für Server angeboten werden. (kk)