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16.08.2002 - 

Geschäftsprozesse optimieren/Kommentar

Kapitän, Steuermann und Ruder

Helga Biesel Redakteurin CW

Geschäftsprozesse fallen in die Zuständigkeit der Geschäftsführung. So selbstverständlich das klingt, so wenig ist es von den derzeit für die Optimierung der Geschäftsprozesse Verantwortlichen, dem CIO (Chief Information Officer) und dem CEO (Chief Executive Officer), verinnerlicht. Die Ziele muss der CEO vorgeben, beim CIO liegt es, die technologischen Voraussetzungen für die Zielerreichung zu schaffen.

Die klassischen Mittel herkömmlicher Software, und sei sie noch so modularisiert und standardisiert, reichen dafür häufig nicht mehr - beispielsweise dann, wenn das Unternehmen sich den Bedürfnissen (und IT-Systemen) seiner Kunden wesentlich mehr öffnen muss als bisher - und wo wird das heute nicht verlangt? Daraus ergibt sich, dass die Geschäftsprozesse über die eigentlichen Unternehmensgrenzen hinaus bis ins Kunden- oder Zuliefererunternehmen ins Visier kommen.

Vor diesem Hintergrund verwundert es nicht, dass der Markt für integrative Software boomt. Hier sollte sich der CIO die Werkzeuge besorgen, beispielsweise Software für Integrationsplattformen, die es ihm ermöglichen, die wechselnden Zielvorgaben des CEO wesentlich schneller, flexibler und langfristig kostengünstiger als bisher umzusetzen. Umgekehrt kann er den Unternehmenslenker auf die Potenziale hinweisen, die sein Werkzeugkasten für die einzuschleifenden innovativen Prozesse enthält.

Damit aber die Außeneinflüsse einerseits und die unterschiedlichen Verantwortlichkeiten im Unternehmen für die Geschäftsprozesse andererseits im Lot bleiben, bedarf es zusätzlich einer Analyse- und Überwachungsinstanz. Prozess-Performance-Manager in Form von Software oder auch ein Prozessqualitäts-Management liefern schlussendlich dem CEO die Steuerungsgrößen, die er braucht, um die Geschäftsprozesse seines Unternehmens effektiv und effizient zu führen.