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16.01.1976 - 

Arbeitsmarkt: Ruhe vor dem Aufschwung

Karriere jetzt planen

MÜNCHEN - "Die Wirtschaft kann nicht weiter abbauen - wer jetzt noch seinen Job besitzt, gehört zur unverzichtbaren Kernmannschaft", folgerte das Wirtschaftsmagazin Capital nach einer Umfrage bei bundesdeutschen Firmen. "Die Kündigungswelle in den Verwaltungsetagen der meisten Unternehmen ist ausgelaufen."

Noch nicht aufs Gehalt drücken

Die Zeiten für Job-Hopping oder energische Forderungen nach Gehaltserhöhung sind allerdings noch nicht gekommen: Wenn neue Positionen zu besetzen sind, erinnern sich viele Firmen zunächst des "innerbetrieblichen Arbeitsmarktes". Außerdem fand Capital, daß viele Firmen dazu neigen, zwar bessere Leistungen zu verlangen - ohne dafür aber auch gleich mehr zu bezahlen.

Ähnliche Situation in den USA: Die Zeiten des "fire" sind zwar vorbei, aber es ist für mittlere Angestellte immer noch schwer, einen neuen Job zu finden. Die Unternehmen haben - analog den deutschen - "abgespeckt", freuen sich der Rationalisierungserfolge und halten mit Neueinstellungen die Verwaltung zurück.

25 000 Mark verschenkt

Das geht sogar so weit, daß einzelne Firmen bares Geld verschenken: ein deutscher MDT-Hersteller, der einem Ex-Mitarbeiter das Informatik-Studium unter der Bedingung finanziert hatte, daß er danach wieder zu der Firma kommt, trat vom Vertrag zurück, als der Studienabschluß des jungen Mannes "drohte". Die Firma verzichtete lieber auf die in Bildung investierten 25 000 Mark als daß sie einen weiteren Mitarbeiter hätte auf ihren Gehaltslisten führen müssen.

Nachwuchs zur Auswahl

Schwer hat es bislang der Nachwuchs allgemein: Anfängerstellen sind vor allem für junge Leute mit erheblichen Gehaltserwartungen - etwa auf Betriebswirt-Niveau - nur mühsam zu finden. 60 bis 80 Bewerber für eine Stelle sind keine Seltenheit. Die Personalabteilungen sind im Vorteil - sie können mit mehr Aussicht auf Erfolg als je qualifizierten Nachwuchs zu einigermaßen günstigen Bedingungen suchen. Wer in den Startlöchern sitzt, um den - erwarteten - allgemeinen Wirtschaftsaufschwung mit persönlichem Aufstieg zu verbinden, sollte sich zuerst in der jetzigen Firma nach neuen Möglichkeiten umsehen. Es ist höchste Zeit, durch gezielte Fortbildung Wissenslücken zu schließen und Argumente zu sammeln: Wenn die Chance kommt, müssen Zeugnisse ebenso griffbereit sein wie der Nachweis von Rationalisierungserfolgen oder Leistungssteigerungen.

Info-Teach-Report für Strukturierte Programmierung

Info-Teach-Report heißt das Trainings-Package, das es sich zur Aufgabe macht, Lehrbuch und Nachschlagewerk zum Thema Strukturierte Programmierung für alle DV-Spezialisten zu sein. Dieses von der GES (Gesellschaft für elektronische Systemforschung mbH) als zweites Trainings-Package (das erste hatte den Titel "Modernes DV-Management") vorgelegte Schulungspaket sprengt den üblichen Rahmen konventioneller Wissensvermittlung. Auf 700 Seiten werden sowohl theoretisches Basiswissen als auch Anwendungsbeispiele geboten. Das Werk eignet sich dementsprechend einerseits zum Selbststudium für dynamische, aufstiegsbewußte Spezialisten, andererseits als Schulungsunterlage für intensive firmeninterne oder, teaminterne Aus- und Weiterbildung.

Nachdem "Strukturierte Programmierung" zunehmend aktuell ist und sich DV-Managern in Europa und führende Computerwissenschaftler in den USA ihr verschrieben haben sind sie allmählich ausschließlich angewandt wird, wir wohl kein Programmierer in den nächsten Jahren daran vorbeikommen, sich mit ihr zu beschäftigen. Tatsächlich lassen sich die beim ersten Hinsehen die als Konkurrenzmethoden erscheinenden anderen Verfahren, nämlich Entscheidungstabellentechnik, normierte und modulare Programmierung in S. P. realisieren, insofern bietet letztere den grundlegenderen und umfassenderen Ansatz. (pi)

Information: GES, 7752 Insel Reichenau, Untere Rheinstraße 31