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27.08.1999 - 

Projektplanung und Softwarequalität/Kommentar

Karrierepfade für das dritte Jahrtausend

Was hat Projektplanung mit Softwarequalitäts-Management zu tun? In beiden Fällen handelt es sich um ganz schön undankbare Aufgaben: Die Unternehmensleitung und der Endanwender sehen nur die Funktionalität und Robustheit einer Anwendung. Wie sie zustande gekommen sind, interessiert wenig.

Im Blickpunkt des Interesses stehen die projektplanerischen und -begleitenden Maßnahmen allenfalls dann, wenn etwas schiefläuft: Termine immer weiter verschoben werden, versprochene Funktionen auf der Strecke bleiben oder das Produkt qualitativ zu wünschen übrig läßt.

Was aber zeichnet eine hochwertige Software eigentlich aus? Ein Bug-freier Code? Nun ja, sagen wir ein weitgehend Bug-freier! Eine schlanke und elegante Programmierung? Auf jeden Fall! Ein gewaltiger Funktionsumfang? Sicher, sicher ... Was aber taugen ein schicker Code oder Funktionen in Hülle und Fülle, wenn die Anwendung ihr Thema verfehlt?

Das Ziel eines Projekts ist es, so ABT-Vize Dennis Meadows, das Unternehmen konkurrenzfähig zu halten. Deshalb müssen Projekt- und Unternehmensleitung am selben Strang ziehen. Logischerweise bleut der Software-Anbieter seiner Zielgruppe schon seit Jahren ein, Projektverantwortung zu übernehmen sei ein besonders vielversprechender Karrierepfad. Eine ähnlich glänzende Zukunft prophezeit SQS-Gesellschafter Rudolf van Megen den Experten für Qualitätssicherung.

Aber diese Pfade sind schmal, und wer abstürzt, bricht sich leicht den Hals. Zu den Herausforderungen des Projekt-Managements zählt der Laokoon-Kampf mit der Schlange Komplexität; die Crux der Qualitätssicherung liegt in der mangelnden Akzeptanz begründet. Lösungsansätze für diese Probleme haben die Berater Helmut Strohmeier beziehungsweise Stephan Kromberg gefunden.