Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

29.06.2001 - 

Die Marke macht's

Karstadt und Letsbuyit.com verbünden sich

MÜNCHEN (CW) - Der Warenhauskonzern Karstadt-Quelle und die finanziell angeschlagenen Co-Shopper von Letsbuyit.com haben eine strategische Allianz geschlossen. Die bekannte Online-Marke steigt damit in die traditionelle Handelswelt auf.

Die Vereinbarung sieht vor, dass sich Karstadt-Quelle innerhalb der nächsten 18 Monate zu einem "signifikanten" Teil bei Letsbuyit.com einkaufen kann. Eine Übernahme der Mehrheit schloss der Essener Konzern Berichten zufolge aber aus. Darüber hinaus ist Karstadt-Quelle in der Lage, den Markennamen "Letsbuyit. com" für sein Katalog- und sein Einzelhandelsgeschäft in Lizenz zu nehmen. Der Deal läuft unter der Überschrift "Reverse Multi-Channeling Strategy", was besagt, dass sich die Entwicklung inzwischen vom Co-Shopping und dem E-Commerce wieder in Richtung Versandhandel sowie Filialgeschäft zurückbewegt.

Als erste Auswirkung des Abkommens soll ein Großteil des Einkaufs von Letsbuyit.com künftig über Karstadt laufen, zudem erhält der Konzern einen Sitz im Aufsichtsrat der Co-Shopper. Auch in puncto Lieferlogistik greift das Unternehmen künftig auf die Karstadt-Quelle-Infrastruktur zurück. Nach eigenen Angaben will Letsbuyit.com im vierten Quartal 2002 die Gewinnschwelle erreichen. Die Firma war bereits wenige Monate nach dem Börsengang im Juli 2000 überschuldet, hatte aber Anfang dieses Jahres eine rettende Finanzspritze erhalten. Inzwischen tritt Letsbuyit.com nur noch in Deutschland, Schweden, Frankreich und Großbritannien an, zehn weitere Märkte wurden geschlossen.