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19.06.2007

Kartellamt verdächtigt Werbevermarkter von ProSieben ... (zwei)

Das Bundeskartellamt hegt den Verdacht, dass beide TV-Werbezeitenvermarkter sich untereinander abgesprochen haben, und den Mediaagenturen hohe Rabatte gewährt haben, sagte die Sprecherin des Bundeskartellamtes, die damit Informationen von "Spiegel-Online" bestätigte. Es werde von der Behörde geprüft, ob die Verträge so gestaltet wurden, dass kleinere TV-Sender nichts mehr oder nur wenig vom TV-Werbekuchen abbekommen haben. Zudem werde ermittelt, ob die Werbezeitenvermarkter eine marktbeherrschende Stellung innehaben, sagte die Kartellamtssprecherin.

Das Bundeskartellamt hegt den Verdacht, dass beide TV-Werbezeitenvermarkter sich untereinander abgesprochen haben, und den Mediaagenturen hohe Rabatte gewährt haben, sagte die Sprecherin des Bundeskartellamtes, die damit Informationen von "Spiegel-Online" bestätigte. Es werde von der Behörde geprüft, ob die Verträge so gestaltet wurden, dass kleinere TV-Sender nichts mehr oder nur wenig vom TV-Werbekuchen abbekommen haben. Zudem werde ermittelt, ob die Werbezeitenvermarkter eine marktbeherrschende Stellung innehaben, sagte die Kartellamtssprecherin.

Mediaagenturen buchen im Auftrag von werbetreibenden Kunden Slots für TV-Spots. Üblicherweise werden Rabatte gewährt, wenn bestimmte Teile des Werbebudget an einen Werbezeitenvermarkter geben.

ProSiebenSat.1 bestätigte in einer Mitteilung vom Dienstag, dass auf Anordnung des Amtsgerichtes Bonn das Bundeskartellamt am die Geschäftsräume der SevenOne Media untersucht hat. Die Senderkette werde die erhobenen Vorwürfe im Einzelnen prüfen, gehe aber davon aus, dass sich der Werbezeitenvermarkter der Gruppe nicht kartellrechtswidrig verhalten habe, geht aus der Mitteilung weiterhin hervor. Eine ProSiebenSat.1-Sprecherin wollte sich darüber hinaus nicht äußern.

Auch eine Sprecherin von IP Deutschland bestätigte die Durchsuchungen der Geschäftsräume wollte sich zu den Vorwürfen angesichts des laufenden Verfahrens aber nicht äußern. SevenOne Media setzte im vergangenen Jahr rund 1,9 Mrd EUR mit Fernsehwerbung um, die Erlöse von IP Deutschland liegen auf einem ähnlichen Niveau.

Webseiten: http://www.prosiebensat1.com/

http://www.ip-deutschland.de/

-Von Archibald Preuschat, Dow Jones Newswires, +49 (0)211 - 13872 18,

archibald.preuschat@dowjones.com

DJG/apr/rio

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